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Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September 2010

Jacobus Major im Dom-Garten
Jacobus Major

Der Tag des offenen Denkmals, der am 12. September 2010 zum 18. Mal deutschlandweit stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto:

"Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr".

Bei freiem Eintritt öffnen Denkmäler des "Reisens, Handels und Verkehrs", wie etwa der Schütting, die Bremer Baumwollbörse und der alte Lloydbahnhof ihre Türen. Um Handel, Pilger, Architektur- und Kulturgeschichte geht es auf verschiedenen Rundgängen durch Bremens Innenstadt.

Wer sich für die Luftfahrt interessiert, kann sich im Fluglabor des Bremer Luftfahrtpioniers Henrich Focke den Windkanal ansehen oder im Bremer Flughafen in der "Bremen-Halle" Meilensteine bremischer Luft- und Raumfahrtgeschichte bewundern.

Wasserfreunde können auf dem MS "Friedrich" zu einer historischen Hafenrundfahrt aufbrechen. Im Hafen erwartet das Kaffee-HAG-Ensemble, das Hafenmuseum im Speicher XI und die Getreideverkehrsanlage die Besucher mit Ausstellungen und Führungen.

Auch in Bremen-Nord bleibt man an diesem Tag in Bewegung: Im Schloss Schönebeck werden Führungen zu dem Vegesacker Afrika-Reisenden Gerhard Rohlfs angeboten. Im Haus Seefahrt kann das Gemeinschaftsgebäude mit den seit 1586 geführten Wappen der Vorsteher und Ober-Alten (Kapitäne) besichtigt werden. Das schwimmende Denkmal Schulschiff Deutschland lädt zur Besichtigung ein.

In Bremerhaven ist zum Thema "Reisen, Handel und Verkehr" ein bewegendes Programm vorbereitet: Beispielsweise der hafengeschichtliche Rundgang "Auf Spurensuche" oder Führungen auf dem Dampfer "Welle", in der Kaserne Rotersand, in der Industrie- und Handelskammer und im Hauptbahnhof Bremerhaven.

Eröffnen wird Bürgermeister und Kultursenator Jens Böhrnsen den Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September 2010 um 11.00 Uhr im Kaba-Werk, Kaffee-HAG-Gelände, Sirius Business-Park Hagstraße 3/ Cuxhavener Str. 23, Zugang am HAG-Turm, Cuxhavener Straße in 28217
Bremen. Der Geschäftsführer von Sirius Facilities und Landeskonservator Prof. Dr. Georg Skalecki werden begrüßen und einleitende Worte sprechen. Musikalisch wird die Eröffnung von dem koreanischen Konzert-Gitarristen Ki-Bum Park begleitet.

Programm
BREMEN
BREMEN-NORD
BREMERHAVEN

Bremen

Kaiserzimmer im Rathaus
Kaiserzimmer im Rathaus

Rathaus (Am Markt 21, Altstadt)
Das Alte Rathaus, UNESCO-Welterbe seit 2004, ist ein gestreckter gotischer Rechteckbau von 1405-1409 mit zwei übereinander liegenden ungeteilten Hallen und einer 1608-14 entstandenen neuen Prunkfront zum Markt. Ergänzungsbau (1909-13) von G. v. Seidl. Das Rathaus hat viele Bezüge zu Handel und Seefahrt.
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h; Führungen (ständig) durch alle Repräsentationsräume des Alten und Neuen Rathauses, Achtung: Beginn der letzten Führung: 16.00 h

Bremer Ratskeller
Ratskeller

Ratskeller (Am Markt 21, Altstadt)
Das Rathaus beherbergt seit 1405 einen der ältesten kontinuierlich betriebenen Weinhandel Deutschlands. Die Führung erschließt die weinkulturellen Höhepunkte des Ratskellers; inbegriffen: ein Glas Wein und ein Riesling-Trüffel für die Teilnehmer.
Führungen (Treffpunkt: Stadtmusikanten):
12.00 h und 15.00 h, Dauer: eine Stunde. Achtung: Gruppengröße jeweils auf max. 40 Personen begrenzt, rechtzeitige Anmeldung erforderlich, 06.–09.09.2010, 9.00 h – 18.00 h im Ratskeller-Weinverkauf oder tel. unter 0421-337788. Unkostenbeitrag: 5 €

Dach des Schüttings
Schütting

Schütting
(Am Markt 13, Altstadt)

Gilde- und Kosthaus der Kaufleute am Marktplatz, 1537/38 erbaut von Meister Johann dem Buschener aus Antwerpen. Nutzungkontinuität seither als Sitz der bremischen Kaufmannschaft bis heute.
1944 ausgebrannt, qualitätvoller Nachkriegs-Wiederaufbau 1947-55.
2009 Instandsetzung mit Wiederherstellung des ursprünglichen Kupferdachs.
Geöffnet: 11.00 h – 17.00 h; Führungen nach Bedarf; Vortrag "Kaufleute am Markt. Zur Geschichte des Marktplatzes und des Schüttings" (Dagmar Löbert, Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz): Großer Saal im Obergeschoss, 15.00 h

Treppenhaus
Treppenhaus in der Baumwollbörse

Baumwollbörse
(Wachtstraße 17-24, Altstadt)

Bis heute ist Bremen einer der wichtigsten Handelsplätze für Baumwolle. Die Baumwollbörse, deren Gebäude nach Plänen von J.G. Poppe 1900-1902 errichtet wurde, wurde 1872 von Bremer Baumwollkaufleuten und –Maklern als Institution gegründet.
Führungen: 11.00 h, 12.00 h,
Dauer ca. 1 Stunde. Strenge Teilnehmerzahlbegrenzung auf 25 Personen je Gruppe, telefonische Voranmeldung erforderlich,
06.-07.09.2010, 10.00 h – 16.00 h, 0421-339700

Stadtrundgang
Stadtrundgang

"Kultur in Bewegung - Pilgern, Handel und Verkehr"(Altstadt)
Die mit oft überraschenden Erkenntnissen aufwartende Route startet im Dom. Dort gilt es über das Grab des Hl. Willehad als älteste touristische Attraktion Bremens, über das frühe Erdkundebuch des Adam von Bremen u.a. zu berichten. Weitere Stationen: Roland, Marktplatz, "Deutsches Haus", "Kleine Wallfahrt", Langenstraße, Stadtwaage, Böttcherstraße, Bredenstraße und Neanderhaus.
Führung (Wilhelm Tacke): 15.00 h – 16.30 h, Treffpunkt: Domtreppen, maximal 40 Personen

Die Langenstraße in Bremen
Die Langenstraße

Rundgang: "Hauptstraße des Handels" – die Langenstraße (Altstadt)
Die Langenstraße ist eine der ältesten Straßen Bremens. Von der mittelalterlichen Kaufmannsansiedlung über Kaufmannshäuser und Stadtwaage aus Bremens Glanzzeit spannt sich der Bogen zu den Bank- und Kontorgebäuden der Kaiserzeit.
Führung (Dr. Rolf Kirsch, Landesamt für Denkmalpflege): 13.30 h – 14.45 h, Treffpunkt: Marktplatz, vor dem Schütting, maximal 40 Personen

Tuchplomben - Grabungsfunde
Tuchplomben

"Pfeffersäcke und Pilger" - Archäologischer Rundgang (Altstadt)
Es werden die vor Ort präsentierten Funde der Innenstadt erläutert, die mit Handel, Seefahrt und Pilgern zu tun haben: 1. "Hotel Atlantic" an der Bredenstraße, Funde und Reste zweier Steinkammern am Balgehafen; 2. Teerhof, Wrack eines Schiffes um 1430 und Ufermauer der "Pipe" (1647) mit zugehörigen Funden, 3. Hotel "Überfluss", Funde und Mauerreste eines Steingebäudes um 1183.
Führungen (Dr. Dieter Bischop, Landesarchäologie): 13.30 h und 15.30 h, Treffpunkt Hotel Atlantic, Haupteingang Martinistraße. Dauer: ca. 90 min., maximal 30 Personen

Kanzel im St. Petri Dom und Jacobus
Kanzel und Jacobus

St.-Petri-Dom, ev.,
und Dommuseum
(Am Dom 1, Altstadt)

Erster Bremer Dom 789 durch Bischof Willehad geweiht; heutiger Bau im Kern hauptsächlich auf das 11. und 12. Jh. zurückgehend, historisierende Zweiturmfront von 1888-1901.
Geöffnet: 11.00 h – 17.00 h; Führungen "Pilgerreisen" vom Dom über den Schnoor zur Schlachte: 12.30 h, 14.00 h, 16.00 h, Treffpunkt Bibelgarten am Dom, Jacobus-Statue; Führungen "Weitgereiste Textilien" im Dommuseum: 13.00 h u. 15.00 h; Aktion für Kinder "Pilgerhüte und Pilgermuscheln basteln" 12.00 h u. 13.30 h

Unser Lieben Frauen - Innenansicht
Unser Lieben Frauen

Unser Lieben Frauen, ev.
(Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, Altstadt)

Älteste Pfarrkirche Bremens (11. Jh.), ab 1230 als Hallenkirche neu erbaut. Darunter die sog. Veits-Krypta, Fragment eines wohl ehem. profanen Baus der Zeit vor dem Bau der Hallenkirche.
Geöffnet: 10.30 h – 18.00 h; Gottesdienst: 10.30 h; Führungen (Birgit Linke): mittags, nachmittags

St. Martini Kirche
St. Martini Kirche

St. Martini, ev.
(Martinikirchhof 3-6, Altstadt)

Jüngste der vier altbremischen Pfarrkirchen, basilikaler Gründungsbau außerhalb der Stadtmauer von 1200 aus dem 2. Viertel des 13. Jhs.; ab 1376 Umbau zur Hallenkirche.
Geöffnet: 11.00 – 16.00 h

Bamberger-Haus - Volkshochschule
Bamberger-Haus

Bamberger-Haus
(Faulenstraße 69, Altstadt)

Der jüdische Kaufmann Julius Bamberger gründete 1907 am Doventor ein Warenhaus. Zwischen 1925 und 1930 folgten ein expressionistischer Ausbau und ein moderner Hochhaustrakt. Nach dem Zwangsexil Bambergers, nach Wiederaufbau und Turm-Reduktion erstand das "Bambüddel" kürzlich wieder in alter Stattlichkeit (heute VHS).
Führungen (zweistündig, mit Filmvorführung; kostenlos, jedoch rechtzeitige Anmeldung unter
0421-361-12345 erforderlich):
10.00 h (Veranst.-Nr. 12-001-M), 12.00 h (12-002-M),
14.00 h (12-003-M),
16.00 h (12-004-M)

Kirchturm der St. Stephani-Kulturkirche
St. Stephani-Kirche

St. Stephani, ev. (Stephanikirchhof, Altstadt)
Gründung Mitte 11. Jh., 1139 Neubau als dreischiffige Basilika,; vereinfachender Nachkriegs-Wiederaufbau. Seit 2007 als einzige Kulturkirche Nordwestdeutschlands genutzt.
Geöffnet: 13.00 h – 19.00 h;
Führungen
(Treffpunkt: Stephani-Kirche):
13.00 h (Pastor Scherrer):
"Von der Fischer- zur Kulturkirche. Eine Zeitreise durch die Geschichte von St. Stephani",
15.00 h (Achim Sauer, Kulturhaus Walle): "Handel und Verkehr im Stephani-Viertel", 16.30 h (Seemannspastorin Jutta Bartling): "Die Cargo-Nauten im Stephaniviertel – Die Bremer Seemannsmission"; Kulturgottesdienst (Bremer Kantorei St. Stephani, Pastor Scherrer, Pastor Kunze, Pastorin Bartling): 18.00 h

Übersee-Museum
Übersee-Museum

Übersee-Museum
(Bahnhofsplatz 13, Mitte )

1891-96 wurde für das neugeschaffene Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde ein repräsentatives Gebäude errichtet. Erweiterungsbau von 1907-11. In Bremen werden traditionell Kaffee, Kakao, Gewürze, Tabak, Südfrüchte etc. nicht nur angelandet und gehandelt, sondern auch verarbeitet und verteilt.
Geöffnet: 10.00 h - 18.00 h: "Eine Genussreise rund um den Äquator". – Präsentation und Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln durch Fachleute (Kaffee, Kakao und Schokolade, Gewürze, Tabak, Südfrüchte), mit Verkauf von Schokoladen und Gewürzen: 14.00 h – 17.00 h; Führungen "Bremen – Stadt der Nahrungs- und Genussmittel": 14.00 h u. 16.00 h; Führung "Nahrung und Genuss international": 15.00 h

Focke-Windkanal
Focke-Windkanal

Focke-Windkanal
(Emil-Waldmann-Str. 4, Mitte)

Privates Fluglabor des Bremer Luftfahrtpioniers und Konstrukteurs des ersten voll flugfähigen Hubschraubers der Welt, Henrich Focke (1890-1979) aus den 1960er Jahren, restauriert und funktionsfähig.
Führungen (Verein Focke-Windkanal e.V.): alle volle Stunde von 12.00 h – 18.00 h, wegen räumlicher Enge und empfindlicher Einrichtung strenge Gruppengrößenbegrenzung auf jeweils 12 Personen

Ehemaliger Lloydbahnhof
ehemaliger Lloydbahnhof

Ehem. "Lloydbahnhof" (Gustav-Deetjen-Allee 2-4, Mitte)
Der "Norddeutsche Lloyd" ließ sich von R. Jacobs 1913 einen Auswandererbahnhof mit Gepäckabteilung in Anlehnung an niederländische Barockformen errichten. Das im Inneren schon zuvor bis auf das Treppenhaus völlig veränderte Gebäude wurde jüngst unter Wahrung der Fassaden zum Marriott-Hotel umgebaut. Im Inneren verschiedene Exponate zur Geschichte des NDL.
Geöffnet: 10.00 h – 18.00 h, Ansprechpartner vor Ort. Führungen (Treffpunkt NDL-Hauptportal, Gustav-Deetjen-Allee): 11.00 h, 14.00 h, 16.00 h

"Haus des Reichs"

"Haus des Reichs" (Rudolf-Hilferding-Platz 1, Mitte)
Ehem. Verwaltungsbau der "Nordwolle", errichtet 1928-30 nach Plänen von H. und E. Gildemeister, seit der "Nordwolle"-Pleite als sog. "Haus des Reichs" in staatlichem Besitz, Sitz der Finanzbehörden.
Führungen: 11.00 h – 13.00 h u. 14.00 h – 16.00 h (Axel Vos, Landesamt für Denkmalpflege). Treffpunkt: Haupteingang, Rudolf-Hilferding-Platz 1.
Maximal 30 Personen pro Führung! Kostenlose Eintrittskarten werden vergeben solange Vorrat reicht am So., 12.09.2010, 10.00 h – 11.00 h (für beide Führungen) und, soweit noch vorrätig, von 13.35 h – 14.00 h (jeweils am Haupteingang)

MS Friedrich
MS Friedrich

Hafenrundfahrtboot MS "Friedrich"
(Anleger Schlachte, Altstadt)

Das 1879/80 in Hamburg als Arbeitsfähre erbaute Schiff gelangte 1918 in gleicher Funktion nach Bremen. 1925 um ein Oberdeck ergänzt, ging es als "Grosse Hafenrundfahrt Friedrich" auf Tour. 1963 außer Dienst gestellt, durch einen Förderverein erworben und bis 1998 renoviert.
Historische Hafenrundfahrt ab Anleger Schlachte inkl. Teilnahme an der 15.00 h-Führung durch das Hafenmuseum: 14.00 h bis ca. 18.00 h. Unkostenbeitrag 10 €; maximal 55 Passagiere, tel. Anmeldung erforderlich, 04.08.-09.09.2010, jeweils nur Mi. u. Do., 10.00 h – 14.00 h, unter
0421-3347143

Hafenmuseum im Speicher XI
Speicher XI, Hafenmuseum

Speicher XI, Hafenmuseum
(Am Speicher XI 1, Häfen)

Der ca. 400 m lange Speicher XI am ehem. Überseehafen entstand aus der Zusammenlegung der beiden Hafenspeicher XI und XIII (1910-12) im Nachkriegswiederaufbau. Umnutzung als Hochschule für Künste, Kulturforum etc. Hafenmuseum mit origineller Dauerausstellung.
Führung durch das Hafenmuseum: 15.00 h

Marmorsaal und Graffiti
Marmorsaal und Graffiti

Kaffee-HAG-Ensemble (Hagstr.3/
Cuxhavener Str. 23, Häfen)

1906-07 nach Entwürfen von H. Wagner für L. Roselius als Fabrikbau für die Herstellung des ersten koffeinfreien Kaffees erbaut. Derzeit für neue Nutzungen hergerichtet (Umbau des Kaba-Werks zu Stätten der Bildung und Kunst, Ansiedlung von Unternehmen diverser Sparten). Besonders sehenswert: "Marmorsaal" (1914) mit Ausstellung zur Firmengeschichte, Luftschutzkeller, Graffiti aus Leerstands-Zeiten. Die Rösterei "Lloyd Caffee", die den Kaffee in die Hagstraße zurückgebracht hat, bietet Kaffee in allen Variationen an.
Führungen: 12.00 h, 14.00 h und 16.00 h, Treffpunkt: Sirius Business Park Hagstraße, HAG-Turm Cuxhavener Straße. Rösterei und Café "Lloyd-Caffee" mit Kaffee-Ausschank geöffnet: ab 10.00 h
Anfahrtsskizze zur Sirius Business Park Hagstraße (pdf, 399.7 KB)

Getreideverkehrsanlage in Gröpelingen
Getreideverkehrsanlage

Getreideverkehrsanlage (Gröpelinger Fährweg/Gustav-Böhrnsen-Str., Häfen)
Ab 1914 entstanden, 1926-1929 erweitert, ist die Getreideverkehrsanlage eine imposante Landmarke. In ihrer ursprünglichen Form weltweit einzigartig, vor dem II. Weltkrieg zeitweise als größte Anlage ihrer Art überhaupt eingestuft. Die heute von der Fa. Wandel betriebene Anlage dient nach wie vor der Lagerung und dem Umschlag von (Bio-) Getreide und Futtermitteln.
Führung: 12.00 h
(Verein "Kultur Vor Ort" in Kooperation mit D. Wandel GmbH & Co. KG), Treffpunkt: Getreideanlage, Gröpelinger Fährweg/Wendeplatz Pier 2. Achtung: Voranmeldung in der Zeit vom 6.-9.9.2010 unbedingt erforderlich unter 0421-6197727 oder info@kultur-vor-ort.com. Mit kurzfristigem Ausfall der Veranstaltung wegen logistischer Zwänge muss gerechnet werden, Teilnehmer werden benachrichtigt. Maximal 30 Personen,
Kostenbeitrag 8 €/erm. 6 € (Schüler, Studenten, ALG-II-Empfänger)

Junkers W 33
Junkers W 33 "Bremen"

Historische Flugobjekte aus Bremen (City Airport Bremen, Flughafenallee, Obervieland)
In der "Bremen-Halle" im Flughafen und auf der Aussichtsterrasse sind Meilensteine bremischer Luft- und Raumfahrtgeschichte ausgestellt: Die Junkers W 33 "Bremen" (erste Atlantik Ost-West-Überquerung), der Doppeldecker Focke-Wulf "Stieglitz", das in Bremen gebaute "Spacelab" und die VFW 614 als erstes deutsches Düsen-Verkehrsflugzeug.
Bremen-Halle geöffnet: 10.00 h – 18.00 h; Erläuterungen durch Mitarbeiter des Airports

Schaukanal im Alten Pumpwerk
Schaukanal

Altes Pumpwerk
(Salzburger Str. 12, Findorff)

Erbaut 1913-15 im Zuge der Neuordnung des Bremer Abwasserentsorgung. Das Maschinenhaus heute ein Museum zur Geschichte und Arbeitswelt der Stadtentwässerung und Veranstaltungsstätte. Das richtige "Kanalfeeling" wird durch den Einstieg in einen Schaukanal und einen stillgelegten historischen Kanal vermittelt.
Geöffnet (mit ständigen Führungen): 10.00 h – 18.00 h. Weitere Infos unter www.altespumpwerk.de

Kolumbarium auf dem Riensberger Friedhof
Kolumbarium

Riensberger Friedhof (Friedhofstraße 51, Schwachhausen)
1872-75 nach Entwürfen von C. Jancke, Aachen als Parkfriedhof angelegt. Viele bekannte Bremer, die mit Handel und Seefahrt in Verbindung standen, sind hier begraben. Krematorium (1907) seit 2002 als Kolumbarium genutzt.
Geöffnet (regulär):
08.00 h – 20.30 h;
Kolumbarium geöffnet: 11.00 h – 17.00 h (mit Erläuterungen); Führung: "Berühmte Bremer Handelsfamilien auf dem Riensberg" (Irma Gerken, Stadtgrün Bremen), Treff: vor dem Kolumbarium, erreichbar über Friedhofseingang H.-H.-Meier-Allee: 14.00 h

Haus Mittelsbüren
Haus Mittelsbüren

Haus Mittelsbüren und Tarmstedter Scheune beim Focke-Museum (Schwachhauser Heerstr. 240, Schwachhausen)
Eine Sonderführung erschließt die beiden landwirtschaftlichen Gebäude beim Focke-Museum. Das "Haus Mittelsbüren" von 1586/1587 musste wie die meisten anderen Bauernhäuser des Dorfes Mittelsbüren dem Ausbau der Bremer Stahlhütte weichen, wurde aber 1961 sorgfältig geborgen und beim Focke-Museum wieder aufgebaut; im Inneren eine Ausstellung zu Hausbau, Landwirtschaft und Industrieansiedlung im bremischen Landgebiet. Die "Tarmstedter Scheune" von 1803 stammt aus dem niedersächsischen Dorf Tarmstedt nordöstlich von Bremen und wurde 1973-74 zum Focke-Museum versetzt. Sie nimmt eine Ausstellung zu den vielfältigen Formen ländlicher Arbeit auf und wurde 2006 nach museumspädagogischer Überarbeitung neu eröffnet.
Führung: 11.30 h. Unkostenbeitrag: Erwachsene 7 € / erm. 5 €, Kinder 3 €

Kapelleninnenraum
Kapelleninnenraum

Osterholzer Friedhof (Osterholzer Heerstraße 32-34, Osterholz)
Entstanden 1910 - 1920 nach Plänen von P. Freye und F. Seeck, damals richtungweisend für die deutsche Friedhofsgestaltung. Hauptkapelle mit restaurierter Innenraumfassung.
Öffnungszeit (regulär):
08.00 h - 20.30 h.
11.00 h - 18.00 h: Ausstellung der Ergebnisse des Friedhof-Fotowettbewerbs 2009 in den Wandelgängen bei der Hauptkapelle, Großfoto-Austellung zur Arbeit auf dem Friedhof, Hauptkapelle geöffnet, Musikalisches Rahmenprogramm, diverse Führungen (Veranstalter: Friedhofsverwaltung Osterholz; Beirat Osterholz). Achtung: Das komplette Programm findet zusätzlich auch schon am Sa., 11.09.2010, 11.00 h – 18.00 h statt!

Parkanlage Höpkensruh
Parkanlage Höpkensruh

Höpkensruh (Oberneulander Landstraße 69, Oberneuland)
Bedeutendster früher Landschaftsgarten Bremens, um 1800 von Dr. J. F. Schultz nach englischem Vorbild angelegt; seit 1893 gemäß Testament seines späteren Besitzers J. Höpken öffentliche Parkanlage mit Gartenwirtschaft.
Führung(Dr. Klaus Rautmann, DGGL), Treffpunkt: Zufahrt an der Oberneulander Landstraße: 15.00 h – 17.00 h

Horner Kirche
Horner Kirche

Horner Kirche, ev.
(Horner Heerstr. 30)

Klassizistische Saalkirche mit quadratischem, vorangestellten Turm, erbaut 1823/24 anstelle eines Vorgängerbaus des 12. Jhs.
Geöffnet: 11.00 h – 12.30 h; Führungen mit Turmbesteigung und Glockenbesichtigung (Herr Niebecker): 11.15 h, 12.00 h

Waller Kirche
Waller Kirche

Waller Kirche, ev.
(Lange Reihe 77)

Kirchenschiff 1951-52 als historisierender Wiederaufbau der bis auf den Westturm von 1658 im Krieg zerstörten Saalkirche von 1726 errichtet.
Geöffnet: 12.00 h – 18.30 h; Führung (Pastor i. R. Beushausen): 14.00 h; Lesungen, Musik und Vorstellung der mitteltönigen Van-der-Putten-Barockorgel (Pastor i. R. Beushausen, Lesung "Eine Zeitreise vom Ritter Raschen bis zu Theodor Heuss"; Klaus Westermann, Musik und Orgelvorstellung): 15.00 h

St. Johannis Kirche in Arbergen
St. Johannis Kirche

St. Johannis, Arbergen, ev.
(Arberger Heerstr. 69, Arbergen)

Mittelalterlicher Turm aus Feldsteinmauerwerk, Ende 12. Jh.; Kirchenschiff von 1719. Im Inneren romanischer Taufstein und eindrucksvoller barocker Kanzelaltar.
Geöffnet:16.00 h – 17.30 h; Führung: 16.00 h (Pastor Blüthner)

St. Godehard in Hemelingen
St. Godehard

St. Godehard, kath.
(Godehardstraße 23, Hemelingen)

Neuromanische Basilika mit Einturmfront, 1899-1900 nach Entwürfen von Wellermann & Frölich; bis 1970 St.-Josephs-Patrozinium.
Führungen (Frau Sauerlandt): 14.00 h, 16.00 h

Bremen-Nord

Schloss Schönebeck
Schloss Schönebeck

Schloss Schönebeck
(Im Dorfe 5, Schönebeck)

Herrenhaus von 1687, stattlicher zweigeschossiger Backstein-Fachwerkbau mit mächtigem Mansarddach, heute Museum. Eine Abteilung ist dem bedeutenden Vegesacker Afrika-Reisenden Gerhard Rohlfs gewidmet.
Geöffnet: 10.30 h – 17.00 h;
zwei Themen-Führungen:
"Gerhard Rohlfs" sowie
"Durch die Schiffahrtsabteilung",
jeweils parallel um 11.00 h
und 15.00 h

Eingangstor zum Haus Seefahrt
Eingangstor zum Haus Seefahrt

Haus Seefahrt
(Seefahrtstr. 25, Grohn)

Die 1545 gegründete Stiftung Haus Seefahrt gilt als ältester noch existierender Sozialfonds Europas. In dem 1951-55 von W. Wortmann und E. R. Schott erbauten Seefahrtshof finden bedürftige Seeleute und ihre Witwen ein Altersdomizil. Am Eingang das Portal des alten Seefahrtshofes von 1665. 1997/98 um ein Gemeinschaftsgebäude erweitert, darin neuer "Wappensaal" mit historischem Wandschmuck.
Führungen (mit Wappensaal):
11.00 h, 14.00 h;
jeweils maximal 20 Personen, Voranmeldung am Fr., 10.09.2010, in der Zeit von 8.00 h - 13.00 h beim Landesamt für Denkmalpflege unter 0421-361-2502 erforderlich. Besichtigung außerhalb der Führungszeiten nicht möglich, keine Parkmöglichkeit auf dem Gelände des Seefahrtshofes.

Schulschiff Deutschland
Schulschiff Deutschland

Schulschiff "Deutschland"
(Zum Alten Speicher, Vegesack)

Letztes der für den Deutschen Schulschiff-Verein erbauten Segelschulschiffe, Stapellauf 1927 auf der Tecklenborg-Werft in Geestemünde. 1995 umfänglich restauriert und zu seinem neuen Liegeplatz in der Lesummündung verholt.
Open ship: 10.00 h - 18.00 h

Havenhaus
Havenhaus

Hafengeschichtlicher Rundgang am Vegesacker Hafen
Eines der ersten künstlich angelegten Hafenbecken Deutschlands (ab 1619). Historische Bauten (Havenhaus, Lange-Speicher etc.) und spektakuläre Neubauten säumen es. Anschließend jeweils Sonderführungen zu den historischen Schiffen und durch das entstehende Speichermuseum.
Führungen (Christof Steuer), Treffpunkt: Utkiek, bei den Walkiefern am Havenhaus: 11.00 h, 14.00 h

Vegesacker Kirche
Vegesacker Kirche

Kirche Vegesack, ev.
(Kirchheide 8, Vegesack)

Neben der Horner Kirche der einzige klassizistische Kirchenbau Bremens, errichtet 1819-1821 von F. Wendt und G. Tölken; 1832/33 harmonisch umgestaltet von J. E. Polzin; 2008/09 Dachausbau für Gemeindearbeit.
Geöffnet: 15.00 h – 17.00 h; Führungen durch Kirche und neues „Oberdeck“ (Pastor Kropp, Pastor Keller): 15.00 h, 16.00 h

St. Marien Kirche in Vegesack
St. Marien

St. Marien, Blumenthal, kath.
(Fresenbergstraße 25, Blumenthal)

Erste kleine neugotische Saalkirche 1859 geweiht. Sie bildet den Chor der heutigen, 1892 erheblich erweiterten Kirche. Diese spiegelt das Wachstum der Gemeinde durch Zuzug polnischer Arbeiter seit Gründung der BWK (1884) wider.
Geöffnet: 10.30 h – 16.00 h; Gottesdienst: 10.30 h – 11.30 h. Es sind Ansprechpartner aus der Gemeinde anwesend; die Kirchenchronik von 2004 kann erworben werden

St. Martini in Lesum
St. Martini in Lesum

St. Martini, ev.-luth.
(An der Lesumer Kirche, Lesum)

Im Kern mittelalterliche Kirche mit eindrucksvoller Höhenlage an der Lesum, Vierkantturm vermutlich spätromanischen Ursprungs, Saalbau von 1778/79 (J. Diercks).
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h; Führungen: 11.15 h (Pastorin Schmidt-Theilmann) u. 15.00 h (speziell für Kinder von ca. 4-10 Jahren und ihre Eltern, Pastorin Sprenger)

St. Michael in Grohn
St. Michael in Grohn

St. Michael, Grohn, ev.
(Grohner Bergstr. 1)

Kreuzförmiger, romanisierender Sandstein-Zentralbau, erbaut 1906-08 nach Entwurf von K. Mohrmann, Hannover. Vorzügliche Ausstattung mit Ausmalung von K. Bohlmann; historischer Orgelprospekt jüngst restauriert und wieder aufgestellt.
Geöffnet: 10.00 h – 15.00 h; Gottesdienst: 10.00 h; Führungen: 11.00 h – 14.00 h durch Mitglieder des Kirchenvorstands; Orgelkonzert auf der restaurierten Orgel (Jürgen Blendermann): 14.00 h – 14.30 h

Bremerhaven

Mabel Rickmers
Mabel Rickmers

Deutsches Schiffahrtsmuseum (Hans-Scharoun-Platz 1, Mitte)
Der Museumsbau des DSM entstand 1971-75 nach Plänen des prominenten Architekten Hans Scharoun. Zahlreiche sehenswerte Exponate, Museumsflotte im Alten Hafen.
Geöffnet: 10.00h – 18.00 h; Führungen „Reisen und Handel zur Zeit der Segelschifffahrt“ (Dr. Hans-Walter Keweloh): 12.00 h, 14.00 h, 16.00 h; Führungen "Der Norddeutsche Lloyd als Global Player" (Dr. Dirk-J. Peters): 11.00 h u. 15.00 h

Dampfer
Dampfer "Welle"

Dampfer "Welle"
(Liegeplatz: Herwigstraße 49
im Fischereihafen I, Geestemünde, Gelände Fa. Möhring)

Letztes erhaltenes Dienstschiff der Weserkorrektion, Stapellauf 1915. Als umgebautes Gastronomie-Schiff 1994 an der Bremer Schlachte gesunken. Der Verein "Dampfer Welle" e.V. treibt die authentische Wiederherstellung voran.
Open Ship: 11.00 h -17.00 h; Vereinsmitglieder erklären das Schiff und die Bauarbeiten an Bord
Liegeplatz Dampfer Welle

Kaserne Rotersand in Bremerhaven
Kaserne Rotersand

Kaserne Rotersand
(Bürgermeister-Smidt-Straße 217, Mitte)

1925-1926 vom Hochbauamt Bremen als Schutzpolizei-Kaserne und weithin sichtbares Zeichen der bremischen Ordnungsmacht am Eingang zu den Kaiserhäfen erbaut, seit 1933 durch die Marine genutzt. 2008-2009 Umbau zum Jugendhotel (havenhostel Bremerhaven).
Geöffnet: 10.00 h – 17.00 h; Führungen durch das Gebäude mit Erläuterungen zur Geschichte und zum Umbau (Architektinnenbüro Schultz & Sievers): 11.00 h und 14 00 h

Alter und Neuer Hafen in Bremerhaven
Alter und Neuer Hafen

Rundgang Alter und Neuer Hafen (Bremerhaven-Mitte)
Wie schon bei bei Errichtung der Hafenbecken des Alten Hafens (1828-1830) und dessen erster Erweiterung (Neuer Hafen, 1850) ist auch heute – nach der Errichtung der "Havenwelten" – hier ein Motor der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung.
Führung: "Auf Spurensuche. Hafengeschichtlicher Rundgang"
(Dr. Dirk J. Peters, DSM), Treffpunkt: Haupteingang Deutsches Schifffahrtsmuseum: 13.00 h

Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, Bremerhaven
Große Kirche in Bremerhaven

Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, ev. (Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Mitte)
Dreischiffige neugotische Backstein-Hallenkirche mit Maßwerk-Turmhelm nach Freiburger Vorbild, 1853-55 von S. Loschen. Nach Kriegszerstörung mit stark verändertem Innenraum wieder aufgebaut.
Geöffnet: 11.00 h – 13.00 h u. 15.00 h – 17.00 h; Führung: 16.00 h (Gerd Schwemer, Pastor Dirk Scheider)

Industrie- und Handelskammer Bremerhaven
Industrie- und Handelskammer

Industrie- und Handelskammer Bremerhaven
(Friedrich-Ebert-Str. 4/6, Geestemünde)

Als Industrie- und Handelskammer des damals noch selbständigen Geestemünde durch dessen Stadtbaumeister Karl v. Zobel 1908-1909 errichtet. Bis 1943 auch Sitz des Morgenstern-Museums. Hochwertiges Interieur, Ausmalung der 1930er Jahre im Sitzungssaal.
Geöffnet: 10.00 h – 16.00 h; Projektion im Sitzungssaal zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses

Hauptbahnhof Bremerhaven
Hauptbahnhof Bremerhaven

Hauptbahnhof Bremerhaven (Friedrich-Ebert-Str. 73, Geestemünde)
In den Jahren 1911-1914 als Kooperation zwischen den drei damals noch selbständigen Unterweserstädten Bremerhaven, Geestemünde und Lehe errichtetes Bahnhofsgebäude mit ausdrucksstarker Gestaltung der Hallenfenster. Seit 2009 Rückführung der Halle in die ursprünglichen Dimensionen.
Führungen durch das Empfangsgebäude mit Erläuterungen zur Geschichte und zum Umbau durch das Bahnhofsmanagement Bremen (Herr Ochse): 11.00 h und 14 00 h

Herz-Jesu-Kirche in Bremerhaven-Lehe
Herz-Jesu-Kirche

Herz-Jesu-Kirche, kath.
(Eupener Str. 60, Lehe)

Von M. Jagielski 1910/11 erbaute, frei gotisierende Backsteinbasilika mit doppelgiebeligem Querschiff und über Eck gestelltem Turm, wegen ihrer stattlichen Größe auch "Leher Dom" genannt.
Geöffnet: 11.00 h – 13.00 h (11.00 h: Gottesdienst); Führung: ca. 12.00 h, im Anschluss an den Gottesdienst (Paul-Elmar Hagedorn)