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Denkmalschutzgesetz des Landes Bremen

Gerichtsgebäude an der Domsheide, Ansicht Buchtstraße

Das Denkmalschutzgesetz Bremen (DSchG) vom 27. Mai 1975 bildet die Grundlage für die Unterschutzstellung und Pflege der Baudenkmale im Land Bremen.

Ein Infoblatt (pdf, 26.5 KB) des Landesamts für Denkmalpflege fasst die wichtigsten Aussagen des Gesetzes, die daraus erwachsenden Pflichten für Denkmaleigentümer, aber auch die Instrumentarien zu ihrer Unterstützung zusammen.

Hinweise für Denkmaleigentümer

Die Böttcherstraße vom Bredenplatz aus gesehen, Februar 2008

Genehmigung:
Wenn Sie als Denkmaleigentümer Maßnahmen - ob Sanierungen oder bauliche Veränderungen - an Ihrem Kulturdenkmal planen, benötigen Sie eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung. Zur Beratung und Abstimmung wenden Sie sich dazu bitte rechtzeitig vorab an eine der Denkmalschutzbehörden (Adressen). Bedarf es auch einer Genehmigung nach der Landesbauordnung (wie z. B. bei sämtlichen Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes eines Gebäudes), ist der Antrag beim jeweiligen Bauordnungsamt zu stellen.

Historische Mühle in Arbergen

Zuwendungen:
Denkmaleigentümer sollen bemüht sein, ihre Kulturdenkmäler selbst zu pflegen und zu erhalten. Bei der denkmalgerechten Erhaltung der unter Denkmalschutz stehenden Objekte helfen aber das Land und die Stadtgemeinden, in dem sie nach Maßgabe der Ihnen für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege zur Verfügung stehenden Finanzmittel Mehrkosten ganz oder teilweise übernehmen. Auf Antrag (pdf, 73 KB) kann eine Zuwendung für Maßnahmen bewilligt werden, die der Erhaltung, Sicherung und Wiederherstellung des Kulturdenkmals dienen. Bezuschusst werden denkmalpflegerisch bedingte Mehrkosten, die über allgemein übliche Erhaltungs- und Instandsetzungskosten hinausgehen; nicht der normale Erhaltungsaufwand (Bauunterhalt), wie er bei jedem Gebäude anfällt. Über die Bedingungen einer Zuwendung informiert ein Infoblatt (pdf, 32.8 KB).

Haus Lüder von Bentheim Straße 23, entworfen von Rudolf Alexander Schröder

Steuerabschreibungen:
Für Denkmaleigentümer können Steuererleichterungen gewährt werden. Für die steuerlichen Abschreibungen nach §§ 7i ff ist jedoch unbedingt rechtzeitig vor Beginn der Maßnahmen ein eigenes schriftliches Abstimmungsverfahren mit dem Landesamt für Denkmalpflege durchzuführen. Ein ausführliches Infoblatt finden Sie hier (pdf, 40 KB).