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Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September 2008

Weserkahn von 1668, jpg, 20.8 KB
Weserkahn vom Teerhof 1668

"Vergangenheit aufgedeckt: Archäologie und Bauforschung"

lautet das zentrale Thema des diesjährigen Tags des offenen Denkmals.

Besichtigungen und Führungen bei freiem Eintritt
Der Tag des offenen Denkmals bietet die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Bremer Landesarchäologie und über die museal präsentierten Grabungsfunde in Bremen und Bremerhaven zu informieren.

Die zentrale Eröffnung erfolgt durch Bürgermeister Jens Böhrnsen am Sonntag, 14. September 2008 um 11.00 Uhr im Landesamt für Denkmalpflege. Anschließend werden Landeskonservator Georg Skalecki und Landesarchäologin Uta Halle begrüßen und einführende Worte sprechen. Für den musikalischen Rahmen sorgt Margit Schultheiß, sie wird auf der "ältesten Leier Nordeuropas" spielen.

Brunnen, Kloaken, Grabhügel, alte Kulturschichten: All dies und vieles mehr sind bremische Bodendenkmale. Meist unterirdisch verborgen, sind sie reiches Quellenmaterial für die historische Forschung. Die ältesten Funde des Bremer Raums stammen aus der Steinzeit, die jüngsten aus dem Zweiten Weltkrieg. Steingeräte, Scherben, Waffen und ganze mittelalterliche Schiffe sind unter anderem bisher zutage gekommen. Die Funde geben Auskunft über ihre Urheber, die von ihnen gestaltete Umwelt, über ihre Lebensweise und ihre Glaubensvorstellungen.

Bredenstraße, Ofenkachel mit Narrenmotiv aus dem 16. Jh., jpg, 23.9 KB
Ofenkachel

Das Spektrum der Angebote umfasst unter anderem den Besuch einer aktuellen Grabung an der zukünftigen Autobahn 281 bei Strom, den Dienstsitz der Landesarchäologie, einen Rundgang zu den in jüngerer Zeit abgeschlossenen Grabungen der Bremer Innenstadt, eine "bronzezeitliche" Wanderung in Blumenthal und folgende Museen: "Eichenhof" des Focke-Museums, Dom-Museum, Deutsches Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, Historisches Museum Bremerhaven.

Ohne enge Bindung an das Motto sind wieder viele weitere Teilnehmer dabei, von denen einige schon zur Tradition des Denkmaltages zählen.

Programm
BREMEN
BREMEN-NORD
BREMERHAVEN
ZUSATZPROGRAMM

Bremen

Ringe aus der Grabung Hotel Überfluss, jpg, 18.2 KB
Funde einer Grabung

Archäologischer Rundgang zu den Innenstadt-Grabungsplätzen der letzten Jahre

Der Rundgang erläutert die Funde wichtiger Grabungen, teilweise vor Ort sichtbar:
1. Bredenstraße, Hafenanlage an der Balge und reiche Funde aus dem Mittelalter,
2. Teerhof, Ufermauer der "Pipe" von 1647 und drei Schiffswracks aus dem 15. und 17. Jh.,
3. Hotel "Überfluss", ausgestellte Funde und Mauerreste eines um 1183 errichteten Steingebäudes,
4. Grabung "Radio Bremen", wiederaufgebauter Brunnenschacht um 1615, Ausstellung von Grabungsfunden.

Teerhof, Ufermauer der Pipe 1647, jpg, 19.6 KB
Ufermauer der Pipe 1647

Führungen (Dr. Dieter Bischop, Landesarchäologie): 13.00 h, Treffpunkt Bredenstraße (Hotelbaustelle), und (in umgekehrter Richtung): 15.00 h, Treffpunkt Haupteingang Radio Bremen, Diepenau 10. Dauer: ca. 90 min., Gruppengröße maximal: ca. 30 Personen

Das Gewölbe in der Ostkrypta im St.-Petri-Dom, jpg, 20.6 KB
Ostkrypta

St.-Petri-Dom, ev., und Dommuseum (Am Dom 1, Altstadt)
Erster Bremer Dombau 789 durch Bischof Willehad geweiht; heutiger Bau im Kern hauptsächlich auf Erzbischof Liemar und seine Nachfolger im 11. und 12. Jh. zurückgehend, spätgotische Nordschiffhalle, historisierende Zweiturmfront von 1888-1901. Umfangreiche Grabungen (1972-1984) erhellten die Baugeschichte und deckten mehrere Bischofsgräber auf.

Geöffnet (mit Dom-Museum): 11.30 h - 17.00 h;
Gottesdienst um 10.00 h zum Thema: "Jesus Christus - der Eckstein". Im Anschluss wird die Ausstellung zu Werken des Holzkünstlers Walter Green eröffnet.
13.00 h Dokumentarfilm über die Auffindung der Bischofsgräber;
14.00 h Führung zu ausgesuchten archäologischen Objekten im Dom;
15.00 h Erneute Vorführung des Dokumentarfilms;
16.00 h Führung im Dommuseum "Dokumentierte Archäologie und Baugeschichte"

Rundgang: "Klöster in Bremen und was davon noch übrig ist"

Von den mittelalterlichen Bremer Klöstern haben sich die Kirche des ehe-maligen Franziskanerklosters - die heutige Probsteikirche St. Johann - und die Unterkirche von St. Elisabeth, der Kirche der Deutschordenskomturei, sowie Relikte des ehemaligen Dominikanerklosters St. Katharinen erhalten.
Führung: 13.00 h (Wilhelm Tacke) Treffpunkt: Hauptportal St. Johann, Klosterkirchenstraße. Ergänzend bietet sich die Spezial- und Innenführung durch St. Johann an:

Chorraum mit gotischem Kurzifix (um 1488) in der kath. Kirche St. Johann, jpg, 36.5 KB
St. Johann

St. Johann, kath. (Klosterkirchenstraße, Altstadt)
Ursprünglich Kirche des um 1240 entstandenen Franziskanerklosters. Heutiger Bau dreischiffige Hallenkirche des 14. Jahrhunderts; kathol. Propsteikirche.
Führung: 15.00 h (Wilhelm Tacke): "Mit nassen Füßen ist schlecht beten", baugeschichtliche und archäologische Führung durch Kirche und Keller

Haus Heineken, Landesamt für Denkmalpflege, jpg, 52.2 KB
Haus Heineken

Haus Heineken, Sandstraße 3 (Altstadt)
Letzte erhaltene Domkurie Bremens, mittelalterlichen Ursprungs, später Wohnhaus des Bürgermeisters Chr. A. Heineken. Im hinteren Anbau wiederentdeckte Renaissance-Holzdecke von 1580. Sitz des Landesamtes für Denkmalpflege.
Geöffnet: 11.00 h - 16.00 h; Führungen: im Anschluss an die um 11.00 h beginnende Eröffnungsveranstaltung und um 15.00 h

Werkstatt des Bremer Landesarchäologen, jpg, 23.4 KB
Scherbenfunde

Dienstsitz der Landesarchäologie (Ronzelenstraße 51, Horn)
Der Sitz der Landesarchäologie ist zentrale Schaltstelle der Erforschung und der Verwaltung der bremischen Bodendenkmäler. Der Besuch ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen bodendenkmalpflegerischer Arbeit. Besucher können u.a. beim Tongefäß-"Puzzle" und der Reinigung von Scherben mitwirken und etwas über die Restaurierung von Metallfunden erfahren.
Geöffnet: 13.00 h - 17.00 h

Ausstellung von Grabungsfunden im Eichenhof des Focke-Museums, jpg, 22.9 KB
Grabungsfunde

Ausstellung
zur Ur- und Frühgeschichte
des Bremer Raums im "Eichenhof"
des Focke-Museums
(Schwachhauser Heerstr. 240)

Von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter reichen die ausgestellten Funde, darunter Geräte, Waffen, Grabfunde etc. Einzigartig in Nordeuropa ist der bronzezeitliche Kammhelm aus der Lesum. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Funde des Mahndorfer Gräberfeldes aus der Sachsenzeit.
Geöffnet: 10.00 h - 17.00 h, Eintritt frei; Führung: 15.00 (Raymonde Decker, M.A.): "Von Sachsen und Chauken", Eintritt: 6 € (umfasst Zutritt zu allen Bereichen des Focke-Museums)

Remberti-Gemeindehaus, jpg, 27.4 KB
Friedhofstraße 10

Vortrag zur ehemaligen Wurt des Hofes Ulrichs, im Remberti-Gemeindehaus (Friedhofstraße 10, Schwachhausen)
Einer der ältesten Höfe des früheren Dorfes Schwachhausen, gelegen auf der letzten bis in die Nachkriegszeit verbliebenen Wurt des Dorfes, war der vormalige Hof Ulrichs, Schwachhauser Heerstr. 176. Der Vortrag berichtet über Geschichte und Grabungsfunde des Platzes.
Vortrag "Die Wurt des Hofes Ulrichs" (Dagmar Löbert, Ortskuratorium Deutsche Stiftung Denkmalschutz): 16.00 h

Grabung an einer Wurt des ehemaligen Dorfes Stelle an der künftigen Autobahn 281 bei Strom
Bei Strom geht durch den Autobahnbau eine mittelalterliche Wurt des ehemaligen Dorfes Stelle verloren. Sie gehört zu einer Kette von Wurten und wurde im 14. Jh. aufgegeben. Hier kann den Archäologen bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden.
Senator Reinhard Loske wird um 13.30 h die Grabung besuchen.
Zugänglich (mit Erläuterungen): 13.00 h - 17.00 h; erreichbar zu Fuß oder mit dem Rad ab Stromer Landstraße/ Einmündung Stellfeldsweg, mit dem Auto ab Gaststätte "Pieper’s Mühlenhaus", Wiedbrokstraße, weiter zu Fuß/Rad über den Steertgrabensweg oder ab Seehauser Kirche, weiter zu Fuß/Rad über "Der Halmerweg". Fuß/Radwege ab Startpunkt jeweils ausgeschildert.

Orgelprospekt von 1619 in der ev. Kirche St. Martini, jpg, 40.7 KB
St. Martini

St. Martini, ev. (Martinikirchhof 3-6, Altstadt)
Jüngste der vier altbremischen Pfarrkirchen, basilikaler Gründungsbau außerhalb der Stadtmauer von 1200 aus dem 2. Viertel des 13. Jhs.; ab 1376 Umbau zur Hallenkirche.
Gottesdienst: 11.30 h - 16.00 h; Führung: 12.00 h (Dr. Hagemann)

St. Stephani - Kulturkirche , jpg, 41.1 KB
Kulturkirche

St. Stephani, ev. (Stephanikirchhof, Altstadt)
Gründung Mitte 11. Jh., 1139 Neubau als dreischiffige Basilika, komplexe Baugeschichte; vereinfachender Nachkriegs-Wiederaufbau. Seit 2007 "Kulturkirche".
Geöffnet: 11.00 h - 18.00 h; Führungen: 15.00 h und 16.00 h (Pastor Scherrer); 11.30 h Vernissage für die im Längsschiff der Kirche ausgestellten Wandbilder mit dem Thema "Himmel und Hölle", 20.00 h Konzert mit Dennis Fischer

Mittelalterliche Wandmalerei im Beinkeller der Kirche Unser Lieben Frauen, jpg, 61.3 KB
Veits-Krypta

Unser Lieben Frauen, ev. (Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, Altstadt)
Älteste Pfarrkirche Bremens, Südturm noch aus der Mitte d. 12. Jhs., ab 1230 als Hallenkirche neu erbaut. Darunter die sog. Veits-Krypta, Fragment eines Karners oder eines profanen Baus der Zeit vor 1160.
Geöffnet: 12.00 h - 18.00 h

Güldenkammer im Alten Rathaus, jpg, 31.8 KB
Güldenkammer

Rathaus (Am Markt 21, Altstadt)
Altes Rathaus, ein gestreckter gotischer Rechteckbau von 1405-1409 mit zwei übereinander liegenden ungeteilten Hallen; 1608-14 neue Prunkfront zum Markt. Neues Rathaus, respektvoller Erweiterungsbau (1909-13) von G. v. Seidl.
Geöffnet: 11.00 h - 16.00 h; Führungen (ständig) durch alle Repräsentationsräume des Alten und Neuen Rathauses, Achtung: Beginn der letzten Führung: 16.00 h

Polizeihaus - Am Wall 201, jpg, 53.4 KB
Polizeihaus

Polizeihaus (Am Wall 201, Altstadt)
Das monumentale Polizeihaus wurde 1904-1908 nach Plänen von C. Börnstein, Berlin, errichtet. Nach Umbau und Erweiterung durch den Bremer Architekten Thomas Klumpp dient es seit 2004 als Domizil für die Stadtbibliothek, die Fachgerichte, das Deutsche Tanzfilminstitut und eine Polizeiwache.

Geöffnet: 10.00 h - 16.00 h; durchgehend diverse Führungen und Aktionen, veranstaltet anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Einweihung des Bauwerks von allen Institutionen des Hauses.
10.00-12.00 h: Tag der offenen Tür im Deutschen Tanzfilminstitut im Forum Am Wall (Zugang über Ostertorstraße).
11.00, 11.45 und 12.30 h: Führungen durch das Fachgerichtszentrum durch den Präsidenten des Fachgerichtszentrums, Lutz Hoffmann und die Direktorin des Sozialgerichts, Renate Holst. Treffpunkt im Forum Am Wall.
14.00 und 15.30 h: Führungen durch die Foto-Ausstellung "Das Bremer Polizeihaus" durch Frank Kunze (Polizei Bremen) im Forum Am Wall.

Kirche St. Johannis in Arbergen, jpg, 66.2 KB
St. Johannis

St. Johannis, Arbergen, ev. (Arberger Heerstr. 69, Arbergen)
Mittelalterlicher Turm aus Feldsteinmauerwerk, Ende 12. Jh.; Kirchenschiff von 1719. Im Inneren romanischer Taufstein und eindrucksvoller barocker Kanzelaltar.
Geöffnet: 15.00 h - 16.00 h; Führung: 15.00 h (Pastor Blüthner)

Kirche Hemelingen, jpg, 58.8 KB
Kirche Hemelingen

Kirche Hemelingen, ev.-luth. (Westerholzstraße 19, Hemelingen)
Schönste neugotische Kirche Bremens mit gut erhaltener Ausstattung, errichtet 1886-1890 nach Plänen von Karl Börgemann, Hannover.
Geöffnet: 10.00 h - 14.00 h; Führungen (mit Turm): stündlich von 11.00 h - 14.00 h

Kirche Alt-Hastedt, jpg, 52.5 KB
Kirche Alt-Hastedt

Kirche Alt-Hastedt, ev. (Bennigsenstraße 7, Hastedt)
Neugotische Backstein-Saalkirche mit Einturmfront, 1862 aufgrund der Initiative zweier Kirchbauvereine nach Plänen von W. Weyhe errichtet.
Geöffnet: 8.00 h - 20.00 h; Führung: 12.00 h

Ev. Kirche St. Ansgarii, jpg, 49.5 KB
St. Ansgarii

St. Ansgarii, ev. (Schwachhauser Heerstr. 40)
Basilikaler Neubau (1955-57) nach Entwürfen von Fritz Brandt. Die Kirche ist Nachfolgerin der untergegangenen mittelalterlichen Altstadtkirche gleichen Namens, barocker Orgelprospekt aus Alt-Ansgarii.
Geöffnet: 11.00 h - 13.00 h

Ev. Kirche St. Johann in Oberneuland, jpg, 44.1 KB
St. Johann

St. Johann, Oberneuland, ev. (Oberneulander Landstraße 41)
Neugotische Backsteinkirche (1859/60) nach Plänen von Heinrich Müller anstelle einer Vorgängerkirche des 12. Jhs., roman. Taufstein von ca. 1250.
Geöffnet: 12.00 h - 18.00 h; Führungen (Kirche und Friedhof): ab 14.00 h (Klaus Behrens-Talla), mit musikalischen Akzenten (Katja Zerbst)

Kolumbarium, ehem. Krematorium auf dem Riensberger Friedhof, jpg, 50.7 KB
Kolumbarium

Riensberger Friedhof (Friedhofstraße 51, Schwachhausen)
1872-75 nach Entwürfen von C. Jancke, Aachen als Parkfriedhof angelegt. Zahlreiche berühmte Bremer sind hier begraben. Das ehem. Krematorium (1907, Arch. H. W. Behrens) wurde 2002/03 als Kolumbarium eingerichtet.
Kolumbarium geöffnet: 10.00 h - 17.00 h; Führung: Friedhof Riensberg und Kolumbarium zum Thema: "Der Tod und die schönen Künste", (Treff: beim Kolumbarium, Friedhofseingang H.-H.-Meier-Allee; Irma Gerken und Dr. Klaus Rautmann, Stadtgrün Bremen): 14.00 h

Ev. Kirche Rablinghausen, jpg, 22.3 KB
Kirche Rablinghausen

Kirche Rablinghausen, ev. (Rablinghauser Deich 1)
Die einzig verbliebene barocke Saalkirche Bremens (1748-50), nach schweren Kriegsschäden Neuaufbau (1950/51) und Wiederherrichtung des Inneren (1964/65) mit barocken Spolien.
Führung: 11.00 h, nach dem Gottesdienst (Pastor Buchholz)

Kirche St. Johannes in Arsten, jpg, 17.8 KB
St. Johannes

St. Johannes, Arsten, ev. (Arster Landstraße 51, Arsten)
Bau der 2. Hälfte d. 13. Jhs. mit quadratischem Westturm und jüngerem, eingezogenen Chor; Spitzbogenfenster und Portale von 1899.
Geöffnet: 14.30 h - 17.30 h; Führungen: fortwährend nach Bedarf (Annemarie Schieder)

Kirche zum Heiligen Kreuz , jpg, 24.4 KB
Horner Kirche

Kirche zum Heiligen Kreuz, "Horner Kirche", ev. (Horner Heerstr. 30)
Klassizistische Saalkirche mit quadratischem, vorangestellten Turm, erbaut 1823/24 anstelle eines Vorgängerbaus des 12. Jhs.
Geöffnet: 10.00 h - 19.00 h. Zahlreiche Angebote zum Denkmaltag und zum gleichzeitigen Tag der offenen Kirche der Horner Gemeinde: 10.00 h: Gottesdienst in besonderer Form zum Thema "Lebendige Kirche"; ab 11.00 h: Entdeckungsreisen durch die Kirche (Baugeschichte, Turmbesichtigung, Erkundung von Orgel und Friedhof) und weitere Aktionen: Hobbykünstlermarkt, Kunst zum Mitmachen,Trommelseminar, Spiele, Fotoausstellung; Kaffee & Kuchen; 18.00 h: Musikalische Abendandacht

Kirche St. Lukas, jpg, 34.1 KB
Kirche St. Lukas

St. Lukas, Grolland, ev. (Am Vorfeld 37, Huchting-Grolland)
Eine der eigenwilligsten Kirchenschöpfungen der Nachkriegszeit in Bremen, nach Plänen von Carsten Schröck, Bremen, 1962-1964 als eine der ersten Seilnetzdachkonstruktionen überhaupt errichtet.
Geöffnet: 11.30-12.30; Führung: 11.30 (Pastor Hamelmann)

Parkanlage Höpkensruh, jpg, 34.1 KB
Parkanlage Höpkensruh

Höpkensruh (Oberneulander Landstraße 69, Oberneuland)
Bedeutendster früher Landschaftsgarten Bremens, um 1800 von Dr. J. F. Schultz angelegt; seit 1893 gemäß Testament seines späteren Besitzers J. Höpken eine öffentliche Parkanlage mit Gartenwirtschaft.
Führung: 15.00 h, Treffpunkt: Garteneingang an der Oberneulander Landstraße (Ralf Möller, Stadtgrün Bremen)

Bremen-Nord

Spätbronzezeitliches Vorratsgefäß - Grabung Burgwallstadion Blumenthal 1939, jpg, 22.4 KB
Vorratsgefäß

Wanderung auf den Spuren der Bronzezeit in Blumenthal
Bronzezeitliche Grabhügel und andere archäologische Fundstellen werden in einem Rundgang zwischen Burgwallstadion, Blumenthaler Löh und Wätjens Park vorgestellt.
Führung: 14.00 h - ca. 15.30 h (Hermann Witte, Landesarchäologie), Treffpunkt: Innenhof von Haus Blomendal, Auestraße 9, Blumenthal

Schloss Schönebeck, jpg, 48.6 KB
Schloss Schönebeck

Schloss Schönebeck (Im Dorfe 5, Schönebeck)
Herrenhaus von 1687, von Graften umzogener Backstein-Fachwerkbau mit mächtigem Mansarddach, die Südwestfront 1705 massiv erneuert; heute Heimatmuseum mit vielseitiger Dauerausstellung, darunter auch eine Abteilung mit Bodenfunden der Region.
Geöffnet: 10.00 h - 12.30 h und 15.00 h - 17.00 h
Führungen: 11.00 h, 15.30 h

Wandmalerei in der Aumunder Kirche, jpg, 52.8 KB
Aumunder Kirche

Aumunder Kirche, ev.-luth. (An der Aumunder Kirche 5)
Neugotische Backstein-Hallenkirche mit Westturm und polygonalem Chor, erbaut 1876/77 nach Entwurf des Oldenburger Baumeisters Wege. Historistische Ausmalung von K. Bohlmann, Hannover (1909), 2006/2007 restauratorisch freigelegt.
Geöffnet: 11.00 h - 18.00 h; Führungen: 12.00 h und 15.00 h (Entdeckertour durch die Kirche für Groß und Klein)

Bremerhaven

Kogge im Deutschen Schiffahrtsmuseum, JPG, 18.1 KB
Kogge

Deutsches Schiffahrtsmuseum mit Schiffsfunden des Mittelalters (Hans-Scharoun-Platz 1, Mitte)
Ein wesentlicher Anlass für die Gründung des Deutschen Schiffahrtsmuseums war der bedeutende Fund der Bremer Hansekogge von 1380 im Jahre 1962. Der denkmalgeschützte Museumsbau entstand 1971-75 nach Plänen des prominenten Architekten Hans Scharoun. Neben der Kogge umfasst die Mittelalterflotte des DSM noch neun weitere Objekte.
Geöffnet: 10.00 h - 18.00; Führungen: 10.00 h (Silvia Weidner: "Forschungshintergrund bei der Konservierung von großen Schiffsfunden"), 11.00 h (Dr. Ursula Warnke: "Schiffsarchäologie im Deutschen Schiffahrtsmuseum"), 12.00 h (Silvia Weidner: "Forschungshintergrund bei der Konservierung von großen Schiffsfunden"), 13.00 h und 15.00 h (Ulrich Finke: "Konservierung der Kogge von 1380")

Münzschatz aus der ev.-luth. Dionysius-Kirche in Wulsdorf, jpg, 13.7 KB
Münzschatz

Vor- und frühgeschichtliche Funde im Historischen Museum Bremerhaven / Morgenstern-Museum (An der Geeste, Geestemünde)
Die Abteilung "Schätze aus dem Elbe-Weser-Dreieck" lädt ein zur archäologischen Spurensuche. Anhand der ausgestellten Funde wird die Geschichte der Region von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung vor 120.000 Jahren bis zum Ende des Mittelalters beleuchtet. Eines der jüngst hinzugekommenen Exponate ist der Silberschatz aus der Dionysius-Kirche in Wulsdorf.
Geöffnet: 10.00 h - 18.00 h; Führung: 14.00 h (Dr. Kerstin Ras-Dürschner: "Von der Steinzeit bis ins Mittelalter"). Der Eintritt ins Museum kann leider nicht kostenlos ermöglicht werden (Erw. 4,00 €, erm. 3,00 €, Kinder 2,50 €, Familien 10,00 €, Gruppenermäßigung ab 12 Pers.), die Führung kostet jedoch keine zusätzliche Gebühr.

Friesenstube im Gasthaus
Friesenstube

Friesenstube im Gasthaus "Schloß Morgenstern" (Burgstraße 1, Weddewarden)
"Altdeutsche" Wirtshausstube von 1882, Versammlungsort der "Männer vom Morgenstem" um Hermann Allmers. Gasthaus und Verein sind benannt nach der legendenhaften Zwingburg des Bremer Erzbischofs, deren Gründungsmauerreste man bei der Errichtung des Gasthauses gefunden zu haben meinte.
Geöffnet: 11.00 h - 16.30 h; Führungen: 11.00 h, 15.00 h und nach Bedarf (Dr. Hartmut Bickelmann, Stadtarchiv Bremerhaven)

Grabungsprofil, jpg, 27.4 KB
Grabungsprofil

Dionysius-Kirche Wulsdorf, ev.-luth. (Bremer Straße/Am Jeduten-berg, Wulsdorf)
1113 erstmals erwähnte, einschiffige Feldsteinkirche mit quadratischem Westturm; im 13. Jh. Erhöhung der Umfassungsmauern und Einwölbung. Im Inneren 1928 vollständig erneuert, nach dem Krieg Dach und Chor neu errichtet.
Führungen (mit Erläuterung der Ausstellung zu den Funden und Befunden des Jahres 2003 in der Kirche): 15.00 h und 16.30 h (Egon Stuve, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Landesarchäologie)

Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche in Bremerhaven, jpg, 43.6 KB
Große Kirche

Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, ev. (Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Mitte)
Als große, dreischiffige neugotische Backstein-Hallenkirche mit Maßwerk-Turmhelm 1853-55 von Simon Loschen errichtet. Nach Kriegszerstörung 1958-60 mit stark verändertem Innenraum wieder aufgebaut.
Geöffnet: 14.00 h - 18.00 h; Führung: 16.00 h (Gerd Schwemer); Orgelführung: 17.00 h (Werner Dittmann); Ausstellung zur Kirchturm-Sanierung

Kath. Herz-Jesu-Kirche in Bremerhaven, jpg, 49.1 KB
Herz-Jesu-Kirche

Herz-Jesu-Kirche, kath. (Eupener Str. 60, Lehe)
Von M. Jagielski 1910/11 erbaute, frei gotisierende Backsteinbasilika mit doppelgiebeligem Querschiff und über Eck gestelltem Turm, wegen ihrer stattlichen Größe auch "Leher Dom" genannt.
Geöffnet: 11.30 h - 18.00 h; Führung: 11.30 h (Paul-Elmar Hagedorn)

Zusatzprogramm

MS SEELOTSE, jpg, 21.9 KB
MS SEELOTSE

MS "Seelotse" (Liegeplatz an der Klappbrücke, Schleusenstr., Kaiserhafen I)
Ehemaliger Lotsenversetzer, 1956 bei Fr. Schweers, Bardenfleth gebaut.
Die angekündigten Hafenrundfahrten der MS SEELOTSE müssen leider wegen technischer Probleme ausfallen. Das Schiff ist aber von 11.00 - 15.00 h für Besucher geöffnet.

Hinweis: Die sonst üblicherweise am Denkmaltag geöffneten Objekte des Vereins Maritimer Denkmalschutz, "Alte Kraftzentrale" und "Hydraulikdrehkran" müssen in diesem Jahr wegen der Baustelle Kaiserschleuse geschlossen bleiben.