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Tag des offenen Denkmals

am Sonntag, 8. September 2013

U-Boot-Bunker Valentin
U-Boot-Bunker Valentin

Zum 21. Mal findet am 8. September 2013 deutschlandweit der Tag des offenen Denkmals statt.

Bei freiem Eintritt werden wieder zahlreiche Denkmäler in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven geöffnet sein.

Das Thema lautet in diesem Jahr:

"Jenseits des Guten und Schönen – Unbequeme Denkmale"

Unbequeme Denkmale – fast schon ein weißer Schimmel, denn eigentlich sind alle Denkmale unbequem. Sie stehen oft wirtschaftlichen Optimierungsüberlegungen im Weg, sie können aufwendig in Unterhaltung und Pflege sein, sie erfordern meist ein besonders sorgfältiges Nachdenken bei Instandsetzung und Nutzung. Einige Denkmalgruppen können als besonders unbequem gelten. Dazu zählen nicht zuletzt die Industriedenkmale wie z.B. die ehemalige Kaffee-HAG-Fabrik und die Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld oder Schiffsdenkmale wie der Dampfer "Welle" in Bremerhaven und der Segler "Schulschiff Deutschland" in Vegesack.

Nicht selten sind Denkmale auch im direkten Wortsinn unbequem, weil sie an Dinge und an Zeiten erinnern, die nur allzu gern verdrängt werden, wie dies ganz besonders bei den Sachzeugnissen der NS-Herrschaft und der NS-Ideologie der Fall ist. Beispiele dafür in Bremen sind der Bunker Valentin, das Krankenhaus-Museum mit seiner Thematisierung des Umgangs mit psychisch kranken Menschen in der NS-Zeit und die Ausstellung über die problematische Rolle der Archäologie, auch der Bremer Grabungsforschung, im "III. Reich", die das Focke Museum am Denkmaltag ein letztes Mal zeigt.

Zur Eröffnung des Tags des offenen Denkmals am 8. September 2013
um 11.00 h im U-Boot-Bunker "Valentin"
, werden die Grußworte gesprochen von:

  • Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien
  • Jens Böhrnsen, Präsident des Senats, Bürgermeister und Kultursenator
  • Prof. Dr. Georg Skalecki, Landeskonservator
  • Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung

Es werden Texte von André Migdal (1924-2007) vorgetragen, der als KZ-Häftling und Zwangsarbeiter die Bunkerbaustelle erlitt und überlebte.

Programm
BREMEN
BREMEN-NORD
BREMERHAVEN

Programm-Flyer PDF zum Download
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Programm-Flyer liegen an verschiedenen öffentlichen Stellen aus: Stadtbibliothek, Bremer Touristik Zentrale, Rathaus, Kapitelsaal 8, Dom, Landesamt für Denkmalpflege.

BREMEN

Bremer Rathaus
Bremer Rathaus

Rathaus (Am Markt 21, Altstadt)
Das Alte Rathaus ist ein gestreckter gotischer Rechteckbau von 1405-1409 mit zwei übereinander liegenden ungeteilten Hallen und einer 1608-14 entstandenen neuen Prunkfront. Ergänzungsbau (1909-13) von G. v. Seidl. Als unbequem erwies sich 2012 die Marmorplastik des Bürgermeisters Smidt im Rathaus, als sich an ihr eine Debatte um dessen Antisemitismus entzündete.
Geöffnet: 11.00 h – 16.30 h; alle Repräsentationsräume des Alten und Neuen Rathauses sind zugänglich, Achtung: letzter Einlass: 16.30 h

St. Petri Dom Bremen
St. Petri Dom Bremen

St. Petri-Dom, ev., und Dommuseum
(Am Dom 1, Altstadt)

Erster Bremer Dom 789 durch Bischof Willehad geweiht; heutiger Bau im Kern hauptsächlich auf das 11. und 12. Jh. zurückgehend, spätmittelalterliches Nordschiff, historisierende Zweiturmfront und weitgehend erneuerte Fassaden von 1888-1901, historistische Ausmalung von H. Schaper, Hannover.
Geöffnet: 10.00 h – 19.30 h; Gottesdienst mit Abendmahl: 10.00 h; offene Kirche ab 11.30 h, Bleikeller-Führung und Turmbesteigung: 12.00 h, 14.00 h, 16.00 h; Konzert zum Ausklang "Bach’sches Dreierlei", allerhand Triosonatenbesetzungen zum Tag des offenen Denkmals (Leitung: Tobias Gravenhorst): 18.00 h, Eintritt 15,- / 10,- €, nur Abendkasse

Haus der Bürgerschaft
Haus der Bürgerschaft

Haus der Bürgerschaft (Am Markt 20, Altstadt)
Das Landesparlamentsgebäude wurde 1962-1966 nach konfliktreichem Planungsvorlauf nach Entwurf von W. Luckhardt, Berlin, erbaut. Es ist einer der wichtigsten Bauten der Nachkriegsmoderne in Bremen. Dennoch wird es bis heute von vielen als unpassend empfunden.
Geöffnet von 11.00 h – 16.30 h, Führungen ständig nach Bedarf durch Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft und MitarbeiterInnen der Bürgerschaftskanzlei

Böttcherstraße
Böttcherstraße

Böttcherstraßen-Führung (Altstadt)
Die Böttcherstraße, als einzigartiges Gesamtkunstwerk 1922-1931 durch die Initiative des Mäzens Ludwig Roselius entstanden, ist zwar vordergründig schön, aber auch "ideologisch kontaminiert".
Führungen durch die Böttcherstraße (Uwe Bölts, Archiv Böttcherstraße): 11.00 h und 14.00 h (Beginn nach dem 14.00-Uhr-Glockenspiel), Treffpunkt: Platz des Glockenspiels, Dauer ca. 1 ¼ Std.

Kunstsammlungen Böttcherstraße
Kunstsammlungen Böttcherstraße

Kunstsammlungen Böttcherstraße (Böttcherstraße 6-10, Altstadt)
Das Gesamtkunstwerk Böttcherstraße mit dem Paula Modersohn-Becker Museum und dem Museum im Roselius-Haus hat eine bewegte und vielschichtige Geschichte. Diese steht in der aktuellen Kabinettausstellung "Die Böttcherstraße als Idee" und in den Museumsführungen am Denkmaltag im Mittelpunkt.
Geöffnet: 11.00 h – 18.00 h, Führungen: ständig, nach Bedarf

Treppenhaus in der Baumwollbörse
Treppenhaus in der Baumwollbörse

Baumwollbörse (Wachtstraße 17-24, Altstadt)
Bis heute ist Bremen einer der wichtigsten Handelsplätze für Baumwolle. Die Baumwollbörse wurde 1872 als Institution gegründet. Ihr Kontorhaus errichtete J.G. Poppe 1900-1902.
Führungen 11.00 h, 12.00 h, 13.00 h, 14.00 h, Gruppe max. 25 Pers., kostenlose Eintrittskarten an der Rezeption der Baumwollbörse in der Woche vor dem Denkmaltag, 2.-6. Sept., 14.00 h – 17.00 h

Unser Lieben Frauen-Kirche
Unser Lieben Frauen-Kirche

Unser Lieben Frauen, ev.
(Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, Altstadt)

Älteste Pfarrkirche Bremens (11. Jh.), ab 1230 als Hallenkirche neu erbaut. Darunter die sog. Veits-Krypta, Fragment eines nicht exakt identifizierbaren Baus der Zeit vor dem Bau der Hallenkirche.
Geöffnet: 12.00 h – 18.00 h; Gottesdienst: 10.30 h; Führung (Pastor Peter Oßenkop): 16.00 h

Kaisersaal
Kaisersaal

Ehem. Postamt 1 mit Kaisersaal
(Domsheide 15, Altstadt)

1875-78 nach Entwürfen von K. Schwatlo, Berlin als Kaiserliche Oberpostdirektion errichtet, seit 2006 von der St. Johannis-Schule genutzt, Kaisersaal mit Ausmalung von A. Fitger.
Führungen durch den Kaisersaal (Wilhelm Tacke): halbstündlich bzw. nach Bedarf von 11.00 h – 16.00 h (Beginn der letzten Führung), Treffpunkt: Treppenaufgang zum Postamt 1, Domsheide

St. Martini-Kirche
St. Martini-Kirche

St. Martini, ev. (Martinikirchhof 3-6, Altstadt)
Jüngste der vier altbremischen Pfarrkirchen, basilikaler Gründungsbau außerhalb der Stadtmauer von 1200 aus dem 2. Viertel des 13. Jhs.; ab 1376 Umbau zur Hallenkirche.
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h; Führung (Dr. Eberhard Hagemann): 12.00 h

St. Stephani
St. Stephani

Kulturkirche St. Stephani
(Stephanikirchhof, Altstadt)

Die nach der Kriegszerstörung stark vereinfacht wiederaufgebaute mittelalterliche Stephanikirche ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Bewältigung der Unbequemlichkeiten, mit denen die Kirchen durch Schrumpfung der Gemeinden konfrontiert sind: Als "Kulturkirche“ hat sie eine neue Aufgabe gefunden.
Geöffnet: 11.00 h – 18.00 h, laufende Ausstellung: „Die Mitte am Rand" – Überseestadt durch die Linse; Rundgang "Stolpersteine im Stephaniviertel" (Joachim Bellgart), Treffpunkt am Seiteneingang: 12.00 h

Staatsarchiv
Staatsarchiv

Staatsarchiv (Am Staatsarchiv 1, Mitte)
Der 1964-67 errichtete Bau gilt als eines der konsequentesten und modernsten deutschen Archivgebäude der Nachkriegszeit. Die Instandsetzung erwies sich – auch wegen der Baumethoden der Entstehungszeit – als sehr anspruchsvoll.
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h, Führungen durch Magazin und Verwaltungsbau: alle volle Stunde, Achtung: letzter Einlass 16.00 h

Innenhof mit Brunnen und Uhrenturm
Innenhof mit Brunnen und Uhrenturm

"Haus des Reichs"
(Rudolf-Hilferding-Platz 1, Mitte)

Ehem. "Nordwolle"-Verwaltung, errichtet 1928-30 nach Plänen von H. und E. Gildemeister, seit der Firmenpleite als sog. "Haus des Reichs" in staatlichem Besitz, Sitz der Finanzbehörden. Nicht nur Name und Architektur des Gebäudes, die oft fälschlich als NS-Relikte aufgefasst werden, sind "unbequem", sondern auch dessen Unterhaltungsbedarf – und natürlich die Rolle der Finanzbehörde in der NS-Zeit.
Eingangshalle und Innenhof geöffnet: 11.00 h – 18.00 h; Führung "Vom Nordwollehaus zum Haus des Reichs": 11.30 h, 12.30 h, 15.00 h, Achtung: je Führung max. 20 Pers., kostenlose Eintrittskarten erforderlich, abzuholen ab 11.00 h vor dem Haupteingang; Führung "Das Haus des Reichs während der NS-Zeit" (keine Innenraumbegehung!): 14.00 h, 16.00 h; Dachrestaurant "La Cantina" mit Spielwiese und Grillspezialitäten geöffnet: 11.00 h – 17.00 h; Familien-Fassadensuchspiel-Bogen "Schäfchen zählen und Affen suchen" zum Mitnehmen

Tischlereimuseum
Tischlereimuseum

Tischlerei-Museum im "Viertel"
(Köpkenstraße 18-20, Mitte/Ostertor)

Die historische Tischlerei im Stadtteil Ostertor konnte durch die Tischler-Innung und einen Förderverein vor dem Abbruch bewahrt werden. Die Ausstellung zeigt über 20 funktionsfähige historische Holzbearbeitungsmaschinen.
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h, Erläuterungen und Maschinenvorführungen (Frank Baethke) nach Bedarf, Achtung: nicht barrierefrei

Überseemuseum
Überseemuseum

Überseemuseum (Bahnhofsplatz 13, Mitte)
1891-96 wurde für das neugeschaffene Museum für Natur- Völker- und Handelskunde ein repräsentatives Gebäude errichtet, das schon 1907-11 erweitert wurde. Zur Geschichte des Verhältnisses der Handelsstadt Bremen zu den Überseegebieten zählt auch das unbequeme Erbe des Kolonialismus.
Vortrag mit Führung durch die Handelsausstellung "Museen als Orte unbequemer Erinnerungen an globale Zusammenhänge und Abhängigkeiten der Gegenwart?" (Dr. Hartmut Roder): 15.00 h, Treff: Foyer des Museums

Anti-Kolonial-Denk-mal,
Anti-Kolonial-Denk-mal, "Elefant"

Anti-Kolonial-Denk-mal, "Elefant" (Gustav-Deetjen-Allee, Schwachhausen/Barkhof)
Ehemaliges "Kolonial-Ehrenmal", 1931 auf Initiative der neokolonialistischen "Deutschen Kolonialgesellschaft" errichtet. Seit 1990 "Anti-Kolonial-Denk-mal", seit 2008 kulturell genutzt, erinnert es an die Greueltaten des deutschen Kolonialismus in Afrika.
Geöffnet: 11.00 h – 18.00 h, Vortrag „Die Geschichte des Bremer Antikolonialdenkmals“ (Gudrun Eickelberg): 12.00 h, 14.00 h, 16.00 h; Aktionen: Informationen zum Denkmal, Büchertisch, Kinder-Malaktion, afrikanische Trommelmusik

Villa Müller-Schall
Villa Müller-Schall

Villa Hollerallee 75 (Schwachhausen/Barkhof)
Bankiers-Villa Müller-Schall, erbaut 1900/02 durch F. Dunkel in den Formen „Deutscher Renaissance“, Ausmalung von A. Fitger. Seit 1993 als "forum Kirche" der Bremischen Evangelischen Kirche genutzt. Während der NS-Zeit SA-Quartier.
Geöffnet: 11.00 h – 17.00 h; Führungen (Pastorin Ruth Fenko): 12.00 h, 13.00 h und 15.00 h

Villa Hoffmann
Villa Hoffmann

Villa Hoffmann, heute Standesamt
(Hollerallee 79, Schwachhausen/Barkhof)

Großvilla im neubarocken Stil (1900-1901) von Wellermann & Frölich, Bremen. In der NS-Zeit Sitz der NSDAP-Kreisleitung. Die Herausforderungen der jüngst vollendeten Sanierung des Baudenkmals erläutert der Architekt.
Geöffnet: 11.00 h – 13.30 h; Führungen (Martin Pampus): 11.00 h, 12.00 h

Focke Museum
Focke Museum

Ausstellung "Graben für Germanien" im Focke Museum (Schwachhauser Heerstr. 240, Schwachhausen)
Die Ausstellung zeigt die enge Kooperation von Archäologie und Politik im "III. Reich" und den teilweise noch immer fortwirkenden Einfluss eines ideologisch geprägten "Germanen"-Bildes. Zum Abschluss der Ausstellung wird als Aktion zum Denkmaltag eine Sonderführung durch die Leiterin der Landesarchäologie Prof. Dr. Uta Halle angeboten.
Beginn: 15.00 h, Erw. 8,00 €, erm. 6,00 €, Kinder 4,00 €, Familien 18,00 €

Oelzweig-Haus und Bremer Logenhaus
Oelzweig-Haus und Bremer Logenhaus

Oelzweig-Haus und Bremer Logenhaus (Kurfürstenallee 8 u. 15, Schwachhausen)
Die beiden großbürgerlichen Villen der Zeit vor dem I. Weltkrieg an der Kurfürstenallee dienen heute als Versammlungsorte von Freimaurerlogen: Das Haus Nr. 15, erbaut in barockisierenden Formen von C. Krahn, als Bremer Logenhaus, das Haus Nr. 8, erbaut von den renommierten Architektenbrüdern Hans und Heinrich Lassen, als Haus der Loge zum Oelzweig.
Beide Häuser geöffnet: 11.00 h – 17.00 h; Führungen jeweils: ständig, nach Bedarf; Vorträge zur Geschichte der Häuser und ihrer Nutzer: 11.30 h (Kurfürstenallee 15); 15.00 h (Kurfürstenallee 8); Kaffee & Kuchen: Kurfürstenallee 8, nachmittags

Marcusallee 2-4
Marcusalle 2-4

Wohnblocks für US-Generalkonsulats-Bedienstete (Marcusallee 2-4, Horn-Lehe)
1952 von O. Apel, Frankfurt mit dem weltbekannten Büro SOM/USA errichtet, demonstrativ modernes Konzept. Umnutzung zur Senioren-Wohnanlage und energetische Ertüchtigung stellten den Architekten vor eine unbequeme, aber reizvolle Aufgabe.
Führungen (Hans Jürgen Hilmes, Hilmes Lamprecht Architekten): 14.00 h, 15.00 h

St. Johann, Oberneuland
St. Johann, Oberneuland

St. Johann, ev.
(Oberneulander Landstraße 41, Oberneuland)

Stattliche neugotische Backsteinkirche (1859/60) nach Plänen von Heinrich Müller, Bremen. Anstelle einer Vorgängerkirche des 12. Jahrhunderts entstanden, eine der frühesten neugotischen Kirchen Bremens; romanischer Taufstein von ca. 1250.
Geöffnet: 10.00 h – 18.00 h, Gottesdienst mit Silberner Konfirmation (Pastor Klingler): 10.00 h; Friedhofsführung (Klaus Behrens-Talla): 11.15 h; Musikwerkstatt für Kinder, Instrumente zum Ausprobieren auf der Orgelempore (M. Schubert): 11.15 h – 12.00 h; Kirchturmbesteigung (Pastor Klingler): 12.15 h

Silberwarenmanufaktur
Silberwarenmanufaktur

Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld (Kirchweg 200, Neustadt)
1875 zog die 1829 gegründete Silberwarenfabrik in einen Neubau mit schlossartiger Fassade am Kirchweg um. Die weitläufigen Fabrikanlagen verlangen – gerade in den Bereichen, die eine neue Nutzung erfahren werden – viel Sorgfalt, Mut und Geld.
Führungen (Wigmar Bressel, Koch & Bergfeld): 11.00 h, 14.00 h, 15.15 h, je max. 30 Pers., Zugang nur mit – kostenlosen – Eintrittskarten. Vormerkung der Karten, 2.-5. Sept., unter immobilie@koch-bergfeld.de, Abholung der Karten in der Manufaktur, Kirchweg 200, 2.-5. Sept., 10.00 h – 16.00 h. Vergabe nach Anmelde-Eingang solange Vorrat reicht.

Schuppen 1

Schuppen 1 (Konsul-Smidt-Str. 10-26, Walle/Überseestadt)
1959 für den Stückgutumschlag erbauter, ungewöhnlicher zweigeschossiger Schuppen, prägnantes Element des Hafenwiederaufbaus. Der riesige Schuppen beherbergt heute u.a. Wohnlofts, Büros verschiedener Größen, Gastronomie, ein Sportstudio und ein Oldtimerzentrum.
Angebote östl. Hälfte: Restaurant El Mundo geöffnet ab 11.00 h; Sportstudio Werder Sports: Führungen nach Bedarf, Aktionen wie Probetraining, Kinderprogramm; Spezialspedition Panalpina Welttransport: Führungen 11.00 h, 12.00 h; kleinere Bürolofts im Obergeschoss geöffnet: 11.00 h – 17.00 h;
Westl. Hälfte "Schuppen Eins" Forum für klassische Automobile, Boulevard geöffnet 11:00 h – 17:00 h mit Restaurierungswerkstätten und Händlern, Fotostudio, Kunstgalerie "Art Docks", syrisches Restaurant Al Dar, Café Hafenbrise und Bilderausstellung "125 Jahre Bremer Hafengeschichte". Führung durch das Gebäude inkl. Wohnstraße mit Autoaufzügen im Obergeschoss 12:00 h, 14:00 h, 16:00 h.

Kaffee-HAG
Kaffee-HAG

Kaffee-HAG-Ensemble (Hagstraße 3/Cuxhavener Str., Walle/Überseestadt)
Wegweisender Industriebau in Eisenbeton, 1906-07 nach Entwürfen von H. Wagner für die Herstellung des weltweit ersten koffeinfreien Kaffees im Auftrag von Ludwig Roselius erbaut, in Umnutzung begriffen. "Marmorsaal" (1914) mit Ausstellung zur Firmengeschichte. Die Rösterei "Lloyd Caffee" bietet Kaffee in allen Variationen an.
Rösterei-Café sowie Marmorsaal geöffnet: 10.00 h – 18.00 h, Zugang über die Tore Cuxhavener Str. (HAG-Turm) und Fabrikenufer (hafenseitig); Führungen Marmorsaal (Christian Ritschel, Lloyd-Caffee): 11.00 h, 12.00 h, 14.00 h, 15.30 h

Kaba Schriftzug Kaba-Speicher I
Kaba Schriftzug Kaba-Speicher I

Führung am Fabrikenufer zur HAG-Fabrik (Treff: Feuerwache am Holz- und Fabrikenhafen, Waller Stieg 5, Walle/Überseestadt)
Unter dem Motto "Prachtbauten, Pioniergeist und Plantagentrank" bietet das Hafenmuseum Speicher XI eine Entdeckungsreise durch die Firmengeschichte von Kaffee HAG und KABA und durch das Leben von Ludwig Roselius an. Höhepunkt der Tour ist die Besichtigung des ehemaligen KABA-Werks. Im Anschluss Teilnahme an der Marmorsaal-Führung und Besuch des Lloyd-Rösterei-Cafés möglich.
Führung (Christine Glenewinkel): 14.00 h – 15.30 h

Altes Pumpwerk
Altes Pumpwerk

Altes Pumpwerk (Salzburger Str. 12, Findorff)
Erbaut 1913-15 im Zuge der Neuordnung der Bremer Abwasserentsorgung; heute ein Museum zur Geschichte der Stadtentwässerung und Veranstaltungsstätte. Ehrenamtlich betreut von einem Verein, dem viele "Ehemalige" angehören.
Geöffnet: 11.00 h – 18.00 h; Führungen durch die historische Maschinenhalle, die Ausstellung zur Abwassergeschichte und –technik sowie den unterirdischen Kanal: ca. alle halbe Stunde, letzte Führung 17.00 h. Ständige Videoschau zur Abwassergeschichte und -technik.

Krankenhaus-Museum, Quelle: KulturAmbulanz
Krankenhaus-Museum, Foto: KulturAmbulanz

Krankenhaus-Museum / Mahnmal IRRSTERN (Züricher Straße 40, Osterholz, KulturAmbulanz im Park des Klinikums Bremen-Ost)
Das 1900-1915 für psychisch Kranke errichtete ehemalige St.-Jürgen-Asyl, heute Teil des Klinikums Ost, verfolgte das Konzept der „Kolonialen Anstalt“ mit dezentralen Pavillons und Beschäftigung der Patienten in der Landwirtschaft. Im ehemaligen Kuhstall ist das Krankenhaus-Museum untergebracht.
Führung (Achim Tischer) durch die ständige Ausstellung "Vom Narrenkäfig zur Nervenklinik", mit Besuch des "Euthanasie"-Mahnmals "IRRSTERN": 16.00 h, Treffpunkt: Krankenhaus-Museum

Osterholzer Friedhof
Osterholzer Friedhof

Osterholzer Friedhof
(Osterholzer Heerstraße 32-34, Osterholz)

Entstanden 1910 – 1920 nach Plänen von P. Freye und F. Seeck, damals richtungweisend für die deutsche Friedhofsgestaltung. Kuppelhalle in der Hauptkapelle mit restaurierter Raumfassung. Der Osterholzer Friedhof birgt fünf Gräberfelder und Gedenkstätten für die Opfer des II. Weltkrieges und der NS-Gewaltherrschaft.
Öffnungszeit des Friedhofs (regulär): 8.00 h – 20.30 h; Hauptkapelle geöffnet: 11.00 – 17.00 h, Führungen durch die Hauptkapelle: 12.00 h, 14.00 h und nach Bedarf, Konzert in der Hauptkapelle: 15.00 h. Hauptkapelle sonst nur zu Trauerfeiern und Veranstaltungen geöffnet.

Kirche Alt-Hastedt
Kirche Alt-Hastedt

Ev. Kirche Alt-Hastedt
(Bennigsenstraße 7, Hastedt)

Die Hastedter Kirche wurde als kleine einschiffige, fünfjochige Saalkirche 1862 nach Entwürfen des Architekten W. Weyhe, Bremen, erbaut. Sie zählt zu den frühen neugotischen Kirchenbauten des Bremer Gebietes. Der Bau entstand auf Initiative zweier örtlicher Kirchbauvereine, die eine eigene Kirche für Hastedt und die Loslösung von der Mutterkirche St. Remberti anstrebten.
Geöffnet: 12.00 h – 17.00 h; Führungen (Herbert Koch): 12.00 h, 13.00 h, 16.00 h

Alte Apotheke Hemelingen
Alte Apotheke Hemelingen

Alte Apotheke Hemelingen (Hemelinger Bahnhofstraße 15, Hemelingen)
Das stattliche zweigeschossige, villenartige Gebäude mit Walmdach und Zwerchhaus, 1889 als Apotheke und Apothekerwohnhaus erbaut, dient heute als Anwaltskanzlei. Die originale Innenausstattung des ehemaligen Verkaufsraums war in die neue Nutzung zu integrieren.
Führungen: 11.00 h, 15.00 h, 16.00 h

Arberger Mühle
Arberger Mühle

Mühle Arbergen
(Arberger Heerstr. 90, Arbergen)

Die Arberger Mühle, ein großer, stabiler Galerieholländer von 1803, ist die bei weitem älteste der Bremer Windmühlen. Mit ihrer Integration in ein Wohnprojekt für ältere Menschen wurde ein neuer Weg zur Sicherung des anspruchsvollen Baudenkmals gefunden.
Mühle und angrenzendes Stiftungsdorf der Bremer Heimstiftung geöffnet: 11.00 h – 16.00 h; erstes öffentliches Backen im historischen Backhaus an der Mühle mit Verkauf von Kaffee und Kuchen im Zelt

BREMEN-NORD

St. Martini, Lesum
St. Martini, Lesum

St. Martini, ev.-luth.
(An der Lesumer Kirche, Lesum)

Im Kern mittelalterliche Kirche mit eindrucksvoller Höhenlage an der Lesum, Vierkantturm wohl spätromanischen Ursprungs, Saalbau, 1778/79 (J. Diercks).
Geöffnet: 10.00 h – 18.00 h; Familienkirche mit Taufen: 10.00 h; Kinderbastelaktion "rund um unsere Kirche": 11.00 h; Eröffnung der Fotoausstellung "Schräge Sache – Kinder fotografieren Denkmale": 11.00 h; Kinderkirchenführung: 15.00 h; Orgelkonzert (Kantor Hans-Dieter Renken): 16.00 h; Führung (Gerd Osterloh, Küster): 17.00 h

Gutspark Lehnhof
Gutspark Lehnhof

Lehnhof, Park und Siedlung
(Holthorster Weg, St. Magnus)

Reste des Lürman’schen Landgutes "Lehnhof", der Gutspark entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Eichenbestandene westliche Parkwiese ab 1950 mit Reetdach-Landhäusern nach Plänen von E. Gildemeister sensibel bebaut, östlicher, verwilderter Parkteil heute zur Stiftung Friedehorst gehörig.
Führung (Christof Steuer, Förderverein Knoops Park, Stefan Villena-Kirschner, Landschaftsarchitekt): 14.00 h, Treff: Parkeingang Holthorster Weg, Parken: Friedehorst-Gelände, Nordwest-Bahn: Haltestelle St. Magnus

Schloss Schönebeck
Schloss Schönebeck

Schloss Schönebeck (Im Dorfe 5, Schönebeck)
Herrenhaus von 1687, stattlicher zweigeschossiger Backstein-Fachwerkbau, heute Museum. Unbequem war früher die Lage des Schlosses als Zankapfel zwischen Bremen und Schweden; heute ist es der hohe Unterhaltungsaufwand des wertvollen Baudenkmals.
Geöffnet: 10.30 h – 17.00 h; Führungen 11.00 h (Jens Rösemann) u. 15.00 h (Helmrich Klingmüller), ab 14.00 h Kaffee & Kuchen bei den "Schlossdamen" in der Schlossküche

Zivilschutzanlage
Zivilschutzanlage

Zivilschutzanlage in der Tiefgarage Sedanplatz (Am Sedanplatz 2 Z, Vegesack)
Die 1973-75 erbaute Tiefgarage Sedanplatz wurde zugleich als Zivilschutzanlage geplant, sie ist eine sogenannte Mehrzweckanlage (MZA), die größte Schutzraumanlage Bremens aus der Zeit des Kalten Krieges und die einzige mit erhaltener Ausstattung.
Führung (Joachim Marks, Egbert Heiß), Treffpunkt am Eingang Markthalle: 15.00 h, Dauer ca. 90 min. Achtung: Streng auf 25 Teilnehmer begrenzt, Teilnahme nur mit kostenloser Eintrittskarte, abzuholen nach telefon. Voranmeldung im Bürgerhausbüro (4.-6. Sept., 9.00 h – 13.00 h, 0421 / 659970) in der Cafeteria des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses Vegesack, Kirchheide 49 (4.-6. Sept., 9.00 h – 18.00 h u. 7. Sept., 9.00 h – 13.00 h)

Lange-Speicher
Lange-Speicher

Lange-Speicher
(Zum Alten Speicher 5a, Vegesack)

Der Speicher der ehemaligen Lange-Werft (um 1815) nimmt durch Alter, Größe und Dachform eine Sonderstellung unter den wenigen erhaltenen bremischen Speichern des 19. Jahrhunderts ein. Einst vom Abriss bedroht, beherbergt er heute das maritime Museum "Spicarium".
Spicarium geöffnet: 10.00 h – 17.00 h; Führungen (Christina Voigt M.A., Ausstellungsleiterin): 11.00 h, 15.00 h

Schulschiff Deutschland
Schulschiff Deutschland

"Schulschiff Deutschland"
(Zum Alten Speicher 15, Vegesack)

Letztes der für den Deutschen Schulschiff-Verein erbauten Segelschulschiffe, Stapellauf 1927 auf der Geestemünder Tecklenborg-Werft. 1995 restauriert und zum neuen Liegeplatz in der Lesummündung verholt.
Open Ship: 10.00 h – 18.00 h

Bremer Wollkämmerei
Bremer Wollkämmerei

Kammzuglagerbauten der Bremer Wollkämmerei (Nicolaus-H.-Schilling-Str. 6, Blumenthal)
Die 1883 im damals preußischen Blumenthal gegründete ortsprägende Bremer Wollkämmerei war vor ihrer Betriebseinstellung 2009 die letzte produzierende Wollkämmerei Deutschlands. Die historischen Kammzuglagerbauten beherbergen heute ein Oldtimerzentrum. Die Fahrzeuge können ebenfalls besichtigt werden.
Geöffnet: 11.00 h – 17.00 h

U-Boot-Bunker Valentin
U-Boot-Bunker Valentin

U-Boot-Bunker "Valentin"
(Rekumer Siel, Farge-Rekum)

Monströse U-Boot-Bunkerwerft, entstanden 1943-1945 als eines der größten Rüstungsprojekte der NS-Zeit. Beim Bau wurden Tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge unter härtesten Bedingungen eingesetzt, zahlreiche Menschen kamen dabei ums Leben. Als "Denkort Bunker Valentin" von der Landeszentrale für politische Bildung betrieben, seither regelmäßige Besichtigungsmöglichkeiten.
Geöffnet: 10.30 h – 16.30 h; Eröffnungsveranstaltung zum Denkmaltag: 11.00 h – 12.00 h, Führungen: halbstündlich ab 12.00 h; Achtung: Anmeldung vor Ort erforderlich, letzter Einlass: 16.30 h; Ausstellung zur Geschichte des Bunkers; Vorführungen des Films "depot.dämon.denkort."
Achtung: keine Parkmöglichkeit! Anreise mit Nordwest-Bahn ab Bremen Hbf bis Farge Bhf über Vegesack Bhf, weiter mit Buslinie 90 zur Haltestelle Rekumer Siel

BREMERHAVEN

Große Kirche
Große Kirche

Große Kirche bzw. Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, ev.
(Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Mitte)

Dreischiffige neugotische Backstein-Hallenkirche mit Maßwerk-Turmhelm, 1853-55 von S. Loschen. Schon bei ihrer Erbauung verursachte sie Unbequemlichkeiten: Die 1844 begonnene Fundamentierung war zu schwach; erst im zweiten Anlauf gelang der Bau.
Geöffnet: 15.00 h – 17.00 h, Gottesdienst: 10.00 h; Führung (Dirk Scheider): 16.00 h

Museumshafen
Museumshafen

Rundgang Museumshafen / Wasserstandsanzeiger
(Deutsches Schiffahrtsmuseum, Hans-Scharoun-Platz 1, Mitte)

Der Rundgang erschließt den Museumshafen des DSM mit seinen historischen Schiffen und führt zum aufwendig restaurierten alten Wasserstandsanzeiger. Mit Besichtigung der Dreimastbark "Seute Deern".
Führung (Dr. Dirk J. Peters, DSM): 11.00 h, Treffpunkt: Haupteingang des Museums

Volkshochschule Bremerhaven
Volkshochschule Bremerhaven

50er-Jahre Architektur und -Städtebau in Bremerhaven, Treffpunkt VHS-Gebäude, Haupteingang (Lloydstr. 15, Mitte)
Im VHS-Gebäude, erbaut 1954/55 als Schiller-Schule, werden u.a. Ella-Kappenberg-Saal und Treppenhaus besichtigt. Vorbei an der Wohnanlage mit Ladenzeile Lloydstr. 18-24 (1954-58) geht es zum Laubenganghaus Bürgermeister-Smidt-Str. 120-126 (K. Franzius 1954). Thematisiert werden auch die heute "unbequemen" Konstruktionsmethoden der Nachkriegszeit.
Führung, Dauer ca. 45 min. (Sieghard Lückehe u. Hans-Joachim Ewert, STÄWOG): 11.00 h, 14.00 h

Dampfer
Dampfer "Welle"

Dampfer "Welle" (Liegeplatz im Fischereihafen, Herwigstraße 49, Geestemünde)
Letztes erhaltenes Dienstschiff der Weserkorrektion, Stapellauf 1915 als Bereisungs- und Schleppdampfer. Als hässlich umgebautes Gastronomie-Schiff 1994 an der Bremer Schlachte gesunken. Der Verein "Dampfer Welle" e.V. treibt die authentische Wiederherstellung voran.
Open Ship: 10.00 h – 17.00 h; Vereinsmitglieder erklären das Schiff und die Bauarbeiten an Bord

Trawler
Trawler "Gera" @ Historisches Museum Bremerhaven

Trawler "Gera" (Liegeplatz am Schaufenster Fischereihafen, Fischkai, Geestemünde)
Das Fischereimotorschiff FMS "Gera", 1959 auf der Peene-Werft in Wolgast vom Stapel gelaufen und ehemals vom Fischkombinat Rostock betrieben, ist der letzte deutsche Seitenfänger. Der vollständig ausgestattete Trawler ist als Außenstelle des Historischen Museums Bremerhaven und einziges schwimmendes Hochseefischereimuseum Deutschlands zugänglich.
Open Ship: 10.00 h – 18.00 h; Führung: 15.00 h

Christuskirche
Christuskirche

Christuskirche, ev.-luth.
(Schillerstr. 1, Geestemünde)

Erbaut 1872-75 von Conrad Wilhelm Hase, dem Protagonisten der norddeutschen Backstein-Neugotik. Die dreischiffige Hallenkirche verfügt über viel bauzeitliche Ausstattung.
Geöffnet: 11.30 h – 17.00 h; Gottesdienst: 10.00 h; Führung mit Kirchturmbesteigung (Teilnahme auf eigene Gefahr): 12.00 h, 12.45 h, 13.30 h; Orgelführung: 11.30 h; Querflötenkonzert (freier Eintritt): 15.00 h – 16.30 h; Bildergalerie aus vergangenen Tagen; Einblick in verborgene Winkel der Kirche

Herz-Jesu-Kirche
Herz-Jesu-Kirche

Herz-Jesu-Kirche, kath. (Eupener Str. 60, Lehe)
Von M. Jagielski 1910/11 erbaute, frei gotisierende Backsteinbasilika mit doppelgiebeligem Querschiff und über Eck gestelltem Turm, auffällig großes Kirchenschiff ("Leher Dom"). Kirchenraum in den 1970er Jahren teilweise umgestaltet.
Geöffnet: 10.15 h – 13.00 h; Gottesdienst: 11.00 h; Führung: ca. 12.00 h, im Anschluss an den Gottesdienst (Paul-Elmar Hagedorn)

Amtsgericht
Amtsgericht

Amtsgericht (Nordstraße 10-12, Lehe)
In den Jahren 1910-1917 ließ der preußische Staat in Lehe ein neues Amtsgerichtsgebäude nach Entwürfen von Regierungsbaumeister W. Trautwein errichten. Der imposante barockisierende Bau hält als Arbeitsplatz und als Objekt der Bauunterhaltung manche Unbequemlichkeit bereit.
Führungen (Hans-Jürgen Wolff): 10.00 h, 11.00 h, 12.00 h, Achtung: Gruppengröße beschränkt auf max. 12 Pers., tel. Voranmeldung in der Woche v. 2.-6. Sept. erforderlich unter (0421) 361-13611 (Herr Wolff)

Pulvermagazin
Pulvermagazin

Pulvermagazin in Speckenbüttel (Siebenbergensweg 65, Lehe)
Das Pulvermagazin im Stadtpark Speckenbüttel wurde 1874-1875 als Munitionsdepot für die Geschützfestungen an der Unterweser errichtet, die dem Schutz der Hafenanlagen von Bremerhaven und Geestemünde dienten.
Führungen (Alexander Cordes, M.A.): 11.00 h, 12:30 h