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Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2009

Ratskeller
Ratskeller

Unter dem Motto

"Historische Orte des Genusses"

– öffnen sich am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2009 in Bremen und Bremerhaven über 40 Denkmäler. Sie laden ein, bei freiem Eintritt Architektur-, Kaffee-, Wein-, Tabak- und Musikgenuss in historischen Gebäuden zu erleben. Dazu zählen unter anderem Führungen durch den Ratskeller mit Weinprobe, Besichtigungen der Kaffeerösterei Münchhausen mit Kaffee-Verkostung oder Führungen durch den ehemaligen Sendesaal von Radio Bremen mit kleinen Konzerten.

Aber auch der Bürgerpark in Bremen und der Geestemünder Bürgerpark in Bremerhaven warten auf mit einem genussvollen Programm: Ulrike Graf wird in Bremen eine Führung zur Geschichte des Bürgerparks und seiner vielfältigen "Genuss-Orte" anbieten. In Bremerhaven führt Landschaftsarchitekt Lüder Hoppe durch den Park rund um die Drachenwiese.

Wie in den Jahren zuvor werden wieder das Rathaus und zahlreiche Kirchen wie der Bremer St.-Petri-Dom, die Waller Kirche oder die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche in Bremerhaven das Programm bereichern; in vielerlei Hinsicht sind auch sie "Orte des Genusses", wenn man beispielsweise an Orgelkonzerte oder die Architektur denkt, und passen somit zum Programmschwerpunkt.

Eröffnen wird Bürgermeister Jens Böhrnsen den Tag des offenen Denkmals für Bremen und Bremerhaven am Sonntag, 13. September 2009 um 11.00 Uhr im ehemaligen Sendesaal von Radio Bremen,
Bürgermeister-Spitta-Allee 45 in 28329 Bremen. Peter Schulze vom Verein Freunde des Sendesaals und Landeskonservator Prof. Dr. Georg Skalecki werden begrüßen und einleitende Worte sprechen.

Musikalisch wird die Eröffnung von "Trias Harmonica" (Sätze aus Divertimento in C-Dur (1761) von Joseph Haydn) und Gregor Daul und Dirk Ehlers ("Sonatine für Oboe und Fagott" von André Jolivet) begleitet.

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Genießen Sie diesen deutschlandweit zum 17. Mal stattfindenden Tag des offenen Denkmals!

Programm
BREMEN
BREMEN-NORD
BREMERHAVEN
Programm-Flyer zum Download

Bremen

Neues Rathaus, Innenansicht
Neues Rathaus

Rathaus (Am Markt 21, Altstadt)
Wie immer am Tag des offenen Denkmals zur Besichtigung geöffnet: Das Alte Rathaus, ein gestreckter gotischer Rechteckbau von 1405-1409 mit zwei übereinander liegenden ungeteilten Hallen und einer 1608-14 entstandenen neuen Prunkfront zum Markt sowie das Neue Rathaus, ein respektvoller Erweiterungsbau (1909-13) von G. v. Seidl.
Geöffnet: 11.00 h - 16.00 h; Führungen (ständig) durch alle Repräsentationsräume des Alten und Neuen Rathauses, Achtung: Beginn der letzten Führung: 16.00 h

Ratskeller
Ratskeller

Ratskeller (Am Markt 21, Altstadt)
Das Rathaus beherbergt seit 1405 einen der ältesten kontinuierlich betriebenen Weinhandel Deutschlands. Die Führung erschließt die weinkulturellen Höhepunkte des legendären Bremer Ratskellers; inbegriffen: ein Glas Wein und ein Riesling-Trüffel für die Teilnehmer.
Führungen (Treffpunkt: Stadtmusikanten): 12.00 h und 15.00 h, Dauer: eine Stunde. Achtung: Gruppengröße jeweils auf max. 40 Personen begrenzt, rechtzeitige Anmeldung erforderlich, 7. – 10.9.2009, 9.00 h – 18.00 h im Ratskeller-Weinverkauf oder tel. unter (0421) 337788. Unkostenbeitrag: 5 €

Deutsches Haus, Am Markt 1
Deutsches Haus

"Deutsches Haus"
(Am Markt 1/Liebfrauenkirchhof, Altstadt)

1908-1911 von Rudolf Jacobs als öffentliches Bauvorhaben an städtebaulich markanter Stelle errichtete traditionalistische Dreihäusergruppe. Der Bau nahm ursprünglich das Lokal "Rathscafé" (später: „Bürgerstuben“) auf und dient mit Gastronomie und Hachez-Laden auch heute noch dem Genuss.
Führung (mit Innenbesichtigungen): 11.00 h (Jörn Tore Schaper, b.zb Bremer Zentrum für Baukultur), Dauer: ca. eine Stunde, die aktuelle Publikation des b.zb zum Bauwerk kann nach der Führung erworben werden, Treffpunkt: Roland. Achtung: Gruppengröße auf maximal 20 Personen begrenzt

Blick in die Böttcherstraße
Böttcherstraße

Böttcherstraße mit Kunstsammlungen Böttcherstraße (Altstadt)
Das Gesamtkunstwerk Böttcherstraße entstand nach Ideen des Mäzens und Kaffeekaufmanns Ludwig Roselius 1922-31 als Neubebauung eines mittelalterlichen Straßenzuges, die u. a. der Präsentation mehrerer Kunstsammlungen diente, aber auch das Produkt „Kaffee HAG“ propagierte.
Sammlungen geöffnet: 11.00 h – 18.00 h, freier Eintritt im Roselius-Haus; Führungen durch die Böttcherstraße: 12.00 h, 13.00 h, 15.00 h, 17.00 h (Treffpunkt: Diele im Roselius-Haus, Böttcherstraße 6); Dia Vortrag in der Crusoe-Halle, Böttcherstraße 1: "Die Böttcherstraße als historische Stätte des Genusses" (Uwe Bölts): 14.00 h u. 16.00 h; Glockenspielkonzert "Musicalisches Tafelconfect" (Katja Zerbst): nach dem regulären 17-Uhr-Geläut

Kunsthalle, Amerk. Generalkonsulat, Schnoor
Denkmäler in der Innenstadt

Guck mal, ein Denkmal!
- Führung zu verschiedenen Denkmälern

Das Bremer Rathaus ist seit 2004 Weltkulturerbe der UNESCO - und damit wohl das berühmteste Denkmal der Stadt. Doch was ist mit den anderen, den unscheinbaren Denkmälern? Insgesamt stehen in Bremen knapp 1600 Objekte unter Schutz, einem Teil davon werden wir während der Führung begegnen, viele davon "echte Überraschungsgäste". Erfahren Sie, warum welche Kulturdenkmäler unter Schutz stehen und welche Konsequenzen dies mit sich bringt - für Denkmalschützer und Anwohner, aber auch für Bremer und Besucher.
Führung mit Katharina Rosen (Rosige Zeiten);Treffpunkt: 12.00 h vor der Kunsthalle

Großer Saal von der Bühne
Konzerthaus "Die Glocke"

Konzerthaus "Die Glocke"
(Domsheide 6-8, Altstadt)

Dem norddeutschen Backsteinexpressionismus verpflichtete, reduziert gotisierende Baugruppe, 1926-28 nach Entwurf von W. Görig. Zwei Konzertsäle mit hochwertigen Raumfassungen unter Anlehnung an Art-Decó-Formen.
Führungen: 11.00 h, 12.00 h, 14.00 h, 15.00 h, Dauer 45 min. (Dr. Jan Ulrich Büttner, Sandra Mertens), Achtung: Gruppengröße max. 20 Pers., Voranmeldung erforderlich in der Zeit v. 07.09. – 11.09.2009, jeweils 10.00 h – 18.00 h beim Ticket-Service in der Glocke bzw. unter (0421) 336699

Haus der Bürgerschaft - Außenansicht
Haus der Bürgerschaft

Haus der Bürgerschaft
(Am Markt 20, Altstadt)

Neues Landesparlamentsgebäude, entstanden 1962-64 nach Entwürfen von Wassili Luckhardt. Der Bau steht als Symbol des demokratischen Neubeginns für den - heute meist gedankenlos konsumierten - "Genuss der Freiheit".
Geöffnet: 11.00 h - 17.00 h
Führungen: alle volle Stunde und nach Bedarf durch Abgeordnete und Mitarbeiter der Bremischen Bürgerschaft

Außenansicht, Taufbecken, Blick zur Kanzel, Marienkrönung
St.-Petri-Dom

St.-Petri-Dom, ev.,
und Dommuseum
(Am Dom 1, Altstadt)

Erster Bremer Dombau 789 durch Bischof Willehad geweiht; heutiger Bau im Kern hauptsächlich auf Erzbischof Liemar und seine Nachfolger im 11. und 12. Jh. zurückgehend, historisierende Zweiturmfront von 1888-1901.
Geöffnet: 11.30 h – 17.00 h; Orgelkonzerte: 12.00 h, 13.00 h, 14.00 h, 15.00 h, 16.00 h; Kurzführungen zu den Kunstschätzen des Domes: jeweils im Anschluss an die Orgelkonzerte; Weinausschank im Dommuseum

Mittelalterliche Wandmalerei im Beinkeller der Kirche Unser Lieben Frauen
Veits-Krypta

Unser Lieben Frauen, ev.
(Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, Altstadt)

Älteste Pfarrkirche Bremens, Südturm noch aus der Mitte d. 12. Jhs. stammend, ab 1230 als Hallenkirche neu erbaut.
Gottesdienst mit Bach-Kantate: 10.30 h; anschließend noch geöffnet bis 18.00 h; Orgelkonzerte: 13.30 h, 14.30 h, 15.30 h, 16.30 h

Orgelprospekt von 1619 in der ev. Kirche St. Martini
St. Martini

St. Martini, ev.
(Martinikirchhof 3-6, Altstadt)

Jüngste der vier altbremischen Pfarrkirchen, basilikaler Gründungsbau außerhalb der Stadtmauer von 1200 aus dem 2. Viertel des 13. Jhs.; ab 1376 Umbau zur Hallenkirche.
Geöffnet: 11.00 – 16.00 h

Außenansicht der Kulturkirche St. Stephani
Kulturkirche - St. Stephani

St. Stephani, ev.
(Stephanikirchhof, Altstadt)

Gründung Mitte 11. Jh., 1139 Neubau als dreischiffige Basilika, komplexe Baugeschichte; vereinfachender Nachkriegs-Wiederaufbau. Seit 2007 als bisher einzige Kulturkirche in Nordwestdeutschland genutzt.
Geöffnet: 11.00 h – 18.00 h; Ausstellung: "Sakralbauten in Bremen nach 1945"

Logo der Kaffeerösterei Münchhausen
Kaffeerösterei Münchhausen

Kaffeerösterei Münchhausen
(Geeren 24, Altstadt)

Die 1935 von August Münchhausen gegründete Firma ist eine der letzten kleineren Röstereien Deutschlands, die den Konzentrationsprozess in der Kaffeebranche überlebte. Rösterei und Verkaufsraum mit authentischen Details der Nachkriegszeit.
Geöffnet: 14.00 h – 17.00 h; Führungen: ständig nach Bedarf. Achtung: Wegen beengter räumlicher Verhältnisse in der Rösterei kann es zu Wartezeiten kommen, die sich aber bei einer Kaffeeverkostung im Verkaufsraum angenehm überbrücken lassen.

Blick ins Inneres des historischen Kaufmannsladen Holtorf
Kaufmannsladen Holtorf

Historischer
Kaufmannsladen Holtorf
(Ostertorsteinweg 6, Mitte/Ostertor)

"Wilhelm Holtorf Colonialwaren von 1874" ist einer der schönsten noch aktiven "Tante-Emma-Läden" Deutschlands. 1903 umgebaut und dabei durch Jugendstileinflüsse bereichert, lädt er bis heute zum nostalgischen Einkaufen ein.
Geöffnet: 14.00 h – 18.00 h. Die Inhaberin Frau Schwiering ist anwesend und erklärt ihren Laden

Übersee-Museum
Übersee-Museum

Übersee-Museum
(Bahnhofsplatz 13, Mitte)

Ursprünglicher Bau 1891-96 für das seinerzeit neugeschaffene Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde. Die schnell zu einer Sammlung von europäischem Rang angewachsenen Bestände machten bald einen großzügigen Erweiterungsbau (1907-11) notwendig.
Geöffnet: 10.00 h - 18.00 h. Aktionen: 11.00 h: Kaffeerösten mit Dieter Rolle. - 12.00 h: Gamelan-Matinee mit den Gamelan-Orchestern "Babar Layar" (Hannover) und "Gamelan Kancil" (Bremen). - 14.00 h: Schokoladenseminar mit Chefpatissier Peter Hauptmeier. - 16.00 h: Führung mit Dr. Peter-René Becker: "Das Übersee-Museum Bremen – ein historischer Ort des Genusses"

Historischer Sendesaal von Radio Bremen
Sendesaal

Sendesaal
(Bürgermeister-Spitta-Allee 45,
Schwachhausen)

1952 als raumakustisch hoch innovatives Musikaufnahmestudio unter Beteiligung des namhaften Akustikers Walter Kuhl von H. Storm (Bremen) für Radio Bremen errichtet. 2008 für das Bremer Kulturleben vor dem drohenden Abbruch gerettet.
Geöffnet: 11.00 h - 18.00 h; Führungen (Verein Freunde des Sendesaals): 12.00 h, 13.00 h, 14.00 h, 15.00 h, 16.00 h jeweils mit kleinem Konzert (Trias Harmonica, Marianne Eggers, Klavier u.a.)

Luftbildaufnahme des Licht-Luft-Bades auf dem Stadtwerder
Licht-Luft-Bad

LichtLuftBad auf dem Stadtwerder
(Strandweg 1-3, Neustadt)

1885 gründete sich der Verein Prießnitz in Bremen, benannt nach Vincenz v. Prießnitz, einem Pionier der Naturheilbewegung. Seit 1905 betreibt der Verein das "Licht-Luft-Bad", eines der letzten erhaltenen Objekte dieser Art. Die idyllische Parkanlage bietet heute nicht nur Freikörperkultur, sondern auch Sportmöglichkeiten und öffentliche Kulturveranstaltungen.
Geöffnet:11.00 h – 18.00 h; geführte Rundgänge nach Bedarf, Ausstellung zur Geschichte des Licht-Luft-Bades, diverse sportliche, kulturelle und kulinarische Angebote

Schweizerhaus im Bürgerpark
Schweizerhaus im Bürgerpark

Bürgerpark (Hollerallee, Findorff)
Der Bürgerpark, ab 1866 nach Entwürfen von Wilhelm Benque im Auftrag des „Vereins für die Bewaldung der Bürgerweide“ angelegt, ist einer der bedeutendsten deutschen Stadtparks des 19. Jhs.
Führung (Treff: Eingang Parkhotel): 10.00 h – 11.00 h, Parkpädagogin Ulrike Graf: Führung zur Geschichte des Bürgerparks und seiner gastronomischen Einrichtungen, Zielpunkt: Waldbühne (dort Anschlussprogramm, s. u.)

Waldbühne im Bürgerpark
Waldbühne

Waldbühne im Bürgerpark
(nahe Parkallee/Höhe Einmündung Kastanienallee)

Die traditionelle Gartenwirtschaft „Waldbühne“ bzw. „Waldschlößchen“ ist in doppelter Hinsicht ein "Ort des Genusses": Ursprünglich als Ausstellungspavillon der Bremer Zigarrenfirma Engelhard & Biermann für die 1890 im Bürgerpark veranstaltete Norddeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung geschaffen, dient sie seither als Gastwirtschaft.
Geöffnet: 10.30 h – Open End; Führung: 11.00 h (Dagmar Löbert, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium); ab ca. 11.30 h: Lifemusik

Parkanlage Hoepkensruh
Parkanlage Hoepkensruh

Höpkensruh
(Oberneulander Landstraße 69)

Bedeutendster früher Landschaftsgarten Bremens, um 1800 von Dr. J. F. Schultz nach englischen Vorbildern angelegt; seit 1893 gemäß testamentarischer Verfügung seines späteren Besitzers Johann Höpken eine öffentliche Parkanlage mit Gartenwirtschaft.
Führung: 15.00 h, Treffpunkt: Haupteingang an der Oberneulander Landstraße (Ralf Möller, Stadtgrün Bremen)

Bremer Tabakbörse
Bremer Tabakbörse

Tabakbörse (Speicherhof 1, Walle)
Die Bremer Tabakbörse wurde 1961 als Gemeinschaftsunternehmen der staatlichen indonesischen Tabakwirtschaft und dreier Bremer Rohtabakhandelsfirmen für den europäischen Handel mit indonesischen Zigarrentabaken gegründet. Den qualitätvollen Bau der Tabakbörse, in dem alljährlich die Einschreibungen für indonesische Spitzentabake stattfinden, schuf Erik Robert Schott (Bremen).
Führungen: 14.00 h u. 16.00 h. Inbegriffen: Vorführung eines Filmes über die Bremer Tabakbörse, Erläuterungen des Betriebs durch Mitarbeiter der Tabakbörse, Tabakproben zum Ansehen und Anfassen; es können feine Sumatra-Zigarren probiert werden.

Kaffee-HAG-Ensemble
Kaffee-HAG-Ensemble

Kaffee-HAG-Ensemble (Hagstraße 3/Cuxhavener Str. 23, Häfen)
Die ehemalige Kaffee-HAG-Fabrik wurde 1906-07 nach Entwürfen von Hugo Wagner für Ludwig Roselius als seinerzeit moderner und vielbeachteter Fabrikbau für die Herstellung des ersten koffeinfreien Kaffees der Welt erbaut. Derzeit werden die imposanten Gebäude für vielfältige Nutzungen hergerichtet. Der Umbau des Kaba-Werks zu Stätten der Bildung ist im Gange, und es kann die Bremer Rösterei "Lloyd Caffee" besucht werden, die den Kaffee in die Hagstraße zurückgebracht hat; hier ist Kaffee in allen Variationen erhältlich. Besonders sehenswert: der "Marmorsaal", ein Direktionskasino, wo seit 1914 Kaffee degustiert wurde.
Führungen: 12.00 h u. 14.00 h, Treffpunkt: Sirius Business Park Hagstraße, HAG-Turm Cuxhavener Straße

Altes Pumpwerk
Altes Pumpwerk

Altes Pumpwerk
(Bayernstr. 121-127, Findorff)

Erbaut 1913-15 im Zuge der Neuordnung des Bremer Kanalisationswesens. Das Maschinenhaus mit historischem Maschinenpark, heute Abwassermuseum und Tagungszentrum, verdeutlicht sozusagen die Geschichte der "Kehrseite des Genusses".
Geöffnet: 10.00 h – 18.00 h, unter dem Motto "Wir (er)öffnen den Kanal" feierliche Einweihung des neuen Schaukanals, 10.30 h Festansprache von Staatsrat Wolfgang Golasowski; Führungen durch das Alte Pumpwerk und den begehbaren Kanal; Ausstellung zu Geschichte und Technik der Bremer Abwasserentsorgung; Anfahrt über Utbremer Ring/Salzburger Str., Eingang gegenüber Dahlienweg

ev. Kirche zum Heiligen Kreuz
Horner Kirche

Kirche zum Heiligen Kreuz, "Horner Kirche", ev.
(Horner Heerstr. 30, Horn)

Klassizistische Saalkirche mit quadratischem, vorangestellten Turm, erbaut 1823/24 anstelle eines Vorgängerbaus des 12. Jhs.
Führung mit Kirchturmbesteigung: 17.00 h (Pastor Klimm); 18.00 h: Konzert mit der Gruppe "Klank" (Reinhart Hammerschmidt, Christoph Ogiermann, Tim Schomacker und Hainer Wörmann). Die Gruppe "Klank" führt zeitgenössische Raummusiken und Improvisationen auf. Ihre Ziele: Einfachen und alltäglichen Materialien, wie Wasser, Papier und Glas ihre äußersten sinnlichen Klangmöglichkeiten abzugewinnen. Dabei die Möglichkeiten von strenger Konzeption und Improvisation wirken zu lassen. Die scheinbar einfache Erzeugung von Klängen durch Kombinationen zu einem zeitweise fulminanten Ganzen aufzutürmen. Weitere Infos erhalten Sie unter: www.myspace.com/klankbremen

Grambker Kirche mit Kirchenschiff von 1722
Grambker Kirche

Grambker Kirche
(Grambker Kirchweg 6, Grambke)

Kirchenschiff von 1722, Turm von 1864, Abendmalskelch aus der 1654 zerstörten Burger Kirche.
Gottesdienst: 10.00 h;
Beamer-Präsentation zur Kirche: 15.00 h – 18.00 h

Kirche St. Johannis in Arbergen
St. Johannis

St. Johannis, Arbergen, ev.
(Arberger Heerstr. 69)

Mittelalterlicher Turm aus Feldsteinmauerwerk, Ende 12. Jh.; Kirchenschiff von 1719. Im Inneren romanischer Taufstein und eindrucksvoller barocker Kanzelaltar.
Gottesdienst: 11.00 h;
Führung: 16.00 h (Pastor Blüthner)

Ev.-luth. Kirche Hemelingen mit historischem Radleuchter
Kirche Hemelingen

Kirche Hemelingen, ev.-luth.
(Westerholzstraße 19, Hemelingen)

Schönste neugotische Kirche Bremens mit gut erhaltener Ausstattung, errichtet 1886-1890 nach Plänen von Karl Börgemann, Hannover. Historischer Radleuchter mit im Jahr 2003 rekonstruierten Glasaufsätzen.
Geöffnet: 10.00 h – 17.00 h; Gottesdienst: 10.00 h;
Führungen (mit Besichtigung des mechan. Uhrwerks, des Turmes und der Glocken): 11.00 h, 12.00 h, 13.00 h (Klaus Brinkmann)

Kirchenfenster der evangelischen St. Jacobi Kirche
St. Jacobi Kirche

St. Jacobi, Seehausen, ev.
(Seehauser Landstraße 166)

Dreijochige Saalkirche mit Kastenchor, auf die Mitte des 13. Jhs. zurückgehend; quadratischer Turm im 17. und 18. Jh. erneuert; barocker Flügelaltar niederländischer Art vom Ende des 16. Jhs.
Geöffnet: 10.00 h – 12.00 h;
Gottesdienst: 10.00 h

Borgfelder Kirche, ev.
Borgfelder Kirche

Borgfelder Kirche, ev. (Borgfelder Landstraße 15-17, Borgfeld)
Backstein-Saalkirche, wohl auf das 13. Jh. zurückgehend, 1869 Turmerneuerung und Anbau einer Chorapsis, 1896 Grunderneuerung des Schiffes. Altaraufsatz von H. Münstermann, barocke Kanzel aus der zerstörten St.-Pauli-Kirche in der Bremer Neustadt.
Gottesdienst: 10.00 h;
Führungen: 11.15 h u. 15.00 h (Prof. Dr. Hermann Cordes)

Ev. Waller Kirche
Waller Kirche

Waller Kirche, ev. (Lange Reihe 77, Walle)
Das Kirchenschiff wurde 1951-52 als historisierender Wiederaufbau der bis auf den Westturm von 1658 im 2. Weltkrieg zerstörten Backstein-Saalkirche von 1726 errichtet.
Geöffnet: 11.00 h - 19.00 h; Kirchenführung: 14.30 h (Pastor Beushausen); Orgelführung: 15.30 h (Klaus Westermann);
Gottestdienst mit Orgelkonzert: 17.00 h

Bremen-Nord

Ehemalige Bäckerei Harbers/Schnatmeyer
Ehem. Bäckerei Harbers/Schnatmeyer

Ehem. Bäckerei Harbers/Schnatmeyer
(Weserstr. 83, Vegesack)

Frühere Bäckerei und Keksfabrik, die seit dem 18. Jh. Schiffe mit Hartbrot und Schiffszwieback versorgte; heute Wohnhaus. Am Straßengiebel auf 1798 datiert, gut erhaltene Innenarchitektur.
Geöffnet: 10.00 h – 18.00 h; Führungen: nach Bedarf, bei Interesse auch durch die gesamte Weserstraße; Bildschirmschau: Die ehem. Bäckerei u. ihre Einrichtungen; Schautafeln zeigen die Verbindung des Hauses und seiner Bewohner zu den anderen Häusern der Straße

Schloss Schönebeck
Schloss Schönebeck

Schloss Schönebeck
(Im Dorfe 5, Schönebeck)

Herrenhaus von 1687, stattlicher zweigeschossiger Backstein-Fachwerkbau mit mächtigem Mansarddach, die Südwestfront bereits 1705 massiv erneuert; heute Museum mit vielseitiger Dauerausstellung, darunter auch mit Bezug zur Vegesacker Heringsfischerei.
Geöffnet: 10.30 h – 17.00 h;
Führungen ("Heringsfischerei in Vegesack"): 11.00 h, 15.30 h (Jens Rösemann)

Gedächtnistempel in Wätjens Park
Gedächtnistempel

Wätjens Park
(Landrat-Christians-Str., Blumenthal)

Ab 1830 von I. H. A. Altmann angelegter Landschaftspark für den Reeder D. H. Wätjen. Dessen Sohn Chr. H. Wätjen ließ 1858-64 von H. Müller eine schlossartige Villa im englisch-gotischen Stil erbauen und den Park erheblich vergrößern und aufwendig umgestalten.
Geöffnet: permanent; Parkmöglichkeit: am Sportplatz Löh, Am Forst, gegenüber Park-Haupteingang; Führungen: 10.00 h u. 15.00 h (Rainer Frankenberg),
Treff: Haupteingang. - Anfahrt mit PKW aus Richtung Bremen über A 27 bis Verteiler Ihlpohl u. B 74 bis Abf. Blumenthal/Richtung Blumenthal (= Wohldstr.), dann 2 x 1. Straße links = Am Forst

Ev.-luth. Kirche St. Martini in Lesum
St. Martini in Lesum

St. Martini, ev.-luth.
(An der Lesumer Kirche, Lesum)

Im Kern mittelalterliche Kirche mit eindrucksvoller Höhenlage an der Lesum, Vierkantturm vermutlich spätromanischen Ursprungs, Saalbau von 1778/79 (J. Diercks).
Gottesdienst: 10.00 h; geöffnet: 16.00 h - 18.00 h, Führung: 16.00 h (Pastor Höltermann); Orgelkonzert: 17.00 h (Hans Dieter Renken)

Wandmalerei in der Aumunder Kirche
Aumunder Kirche

Aumunder Kirche, ev.-luth.
(An der Aumunder Kirche 5)

Neugotische Backstein-Hallenkirche mit Westturm und polygonalem Ostchor, erbaut 1876/77 nach Entwurf des Oldenburger Baumeisters Wege.
Geöffnet: 11.00 h – 16.00 h (mit Führungen); Gottesdienst (Pastor Lammert): 11.00 h

Ev.-ref. Kirche Rönnebeck-Farge
Kirche Rönnebeck-Farge

Kirche Rönnebeck-Farge, ev.-ref.
(Farger Str. 17-21, Farge)

Kirche mit Gemeindehaus und Pastorenwohnhaus entstanden 1904-05 nach Entwürfen von Abbehusen & Blendermann (Bremen) als qualitätvolles Ensemble mit Einflüssen von Heimatschutzbewegung, Reformstil und Klassizismus.
Geöffnet (zum Gottesdienst): 10.00 h – 11.30 h

Bremerhaven

Café National
Café National

Café National
(Lloydstraße 34, Mitte)

Das "Café National" in dem 1955/56 von J. Voßhans erbauten markanten, siebengeschossigen Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke zur "Bürger" nimmt Bezug auf seinen gleichnamigen Vorgänger. Der große Eckerker mit Betonschalendach unterbricht die Rasterfassade und macht auf das Café aufmerksam.
Geöffnet: 9.00 h – 18.00 h (mit kleiner Ausstellung zu Geschichte des "Café National" und zum Bauwerk); Führungen:11.00 h, 14.00 h, 16.00 h (Dr.-Ing. Olaf Voßhans), jeweils im Anschluss: Vorführung eines Kurzfilms vom Richtfest des Hauses mit Blick über das kriegszerstörte Bremerhaven

Milchbar Café in der Lloydstraße
Milchbar

Milchbar Lloydstraße
(Lloydstraße 22, Mitte)

Die Milchbar befindet sich in einer eingeschossigen Ladenzeile, die die beiden Riegel der 1954-58 erbauten Wohnanlage Lloydstraße 18-24 miteinander verbindet. Die sehr zeittypische "Milchgaststätte" hat mit ihrer weitgehend intakten Innenausstattung heute hohen Seltenheitswert.
Geöffnet: 9.00 h – 18.00 h; Ringo Wardelmann empfängt seine Gäste stilvoll im Ambiente der späten 50er Jahre mit Soda-Eiskrem und Musik der 60er Jahre

Chordetail
Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche

Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche, ev.
(Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Mitte)

Als große, dreischiffige neugotische Backstein-Hallenkirche mit stadtbildbeherrschendem Maßwerk-Turmhelm 1853-55 von Simon Loschen errichtet. Nach Kriegszerstörung 1958-60 mit stark verändertem Innenraum wieder aufgebaut.
Geöffnet: 14.00 h – 18.00 h; Führung: 16.00 h (Gerd Schwemer); Orgelkonzert: 17.00 h

Bürgerpark in Geestemünde
Bürgerpark

Bürgerpark
(Eingang Bismarckstraße, Geestemünde)

Auf Initiative des Geestemünder Waldvereins nach Entwürfen von Adolf Hoff um 1910 noch im "gemischten Stil" der Jahrhundertwende entstandener Park mit späteren Gartenreform- und Volksgarten-Einflüssen.
Führung: 15.00 h (Lüder Hoppe, Landschaftsarchitekt), Treff: Eingang Bismarckstraße

Thieles Garten
Thieles Garten

Thieles Garten
(Mecklenburger Weg 100, Leherheide)

Ab etwa 1925 entstandener romantischer Skulpturenpark der Künstler-Autodidakten Gustav, Georg und Grete Thiele. Durch das Engagement des Fördervereins Thieles Garten neu belebt.
Geöffnet: 10.00 h bis Einbruch der Dunkelheit; Führungen (mit botanischen Erläuterungen): 11.00 h, 15.00 h, Treff: Parkeingang; Galerie in der Maurischen Villa mit Gemälden von Georg und Grete Thiele geöffnet: 14.00 h – 16 00 h

Herz-Jesu-Kirche in Lehe
Herz-Jesu-Kirche

Herz-Jesu-Kirche, kath.
(Eupener Str. 60, Lehe)

Von M. Jagielski 1910/11 erbaute, frei gotisierende Backsteinbasilika mit doppelgiebeligem Querschiff und über Eck gestelltem Turm, wegen ihrer stattlichen Größe auch "Leher Dom" genannt.
Geöffnet: 11.00 h – 13.00 h (11.00 h: Gottesdienst); Führung: ca. 12.00 h, im Anschluss an den Gottesdienst (Paul-Elmar Hagedorn)

Friesenstube im Gasthaus
Friesenstube

Friesenstube im Gasthaus
"Schloß Morgenstern"
(Burgstraße 1, Weddewarden)

"Altdeutsche" Wirtshausstube von 1882, Versammlungsort des Heimatgeschichtsvereins "Männer vom Morgenstem" um Hermann Allmers. Gasthaus und Verein sind benannt nach der legendenhaften Zwingburg des Bremer Erzbischofs, deren Gründungsmauerreste man bei der Errichtung des Gasthauses gefunden zu haben meinte.
Geöffnet: 15.00 h – 16.30 h. Dr. Dirk-J. Peters (Deutsches Schiffahrtsmuseum) ist anwesend und erläutert die Friesenstube